Blog des Aachener Unternehmensberaters Dr. Markus Selders. Er ist Geschäftsführer der Aachener Unternehmensberatung B&U Beraten und Umsetzen GmbH und berät den Mittelstand und Existenzgründer im Raum Aachen – Köln – Düsseldorf. Schwerpunkte sind Marketing, Strategie und E-Commerce.

Artikel-Schlagworte: „Wirtschaftskrise“

Bruttoinlandsprodukt mit Rekordzuwachs – sind Sie dabei?

Freitag, 13. August 2010

Der Aufschwung kommt. Unternehmensberater aus Aachen helfen Ihnen, daran teilzuhabenDas Statistische Bundesamt meldet heute, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal einen Rekordzuwachs von 2,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal verzeichnet. Das ist eine gute Nachricht, aber sicherlich kein Grund, sich nun entspannt zurĂĽckzulehnen.

Den Aufschwung erarbeiten

Auch wenn der Aufschwung die für viele Unternehmen sehr schwierige Situation des letzten Jahres nun etwas abmildert, aus Sicht des einzelnen Unternehmens ist ein gesamtwirtschaftlicher Aufschwung noch kein Garant für individuellen Erfolg. Dieser hängt noch von vielen weiteren Faktoren ab.

Wie sind Sie im Wettbewerb aufgestellt?

Wenn Konsumenten mehr kaufen oder Dienstleistungen beauftragen, tun sie das bei dem Anbieter, der Ihre BedĂĽrfnisse am besten erfĂĽllt. Dazu mĂĽssen Sie den Anbieter am Markt erst einmal wahrnehmen. Viele Unternehmen haben in der Krise auch am Marketing gespart. Wenn sie diesen Sparkurs beibehalten, kann es passieren, dass der Aufschwung nun an ihnen vorbeizieht. Weil andere hier besser aufgestellt sind.

Wie wirkt sich der Aufschwung auf die Finanzierung aus?

Aufschwung bedeutet Aufträge. Und die müssen häufig vorfinanziert werden. Dies bedeutet, dass der Liquiditätsbedarf steigt. Viele Liquiditätspolster sind jedoch durch das letzte Jahr weitgehend aufgezehrt. Hier gilt es, den Engpass frühzeitig zu erkennen um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Haben Sie den Aufschwung bemerkt?

Wenn der Aufschwung des letzten Quartals an Ihnen vorbei gegangen ist, sollten Sie sich Gedanken machen. Stimmt mein Waren- und Leistungsangebot? Spreche ich die richtigen Zielgruppen an? Investiere ich genug in Marketing und mache ich die richtigen MarketingmaĂźnahmen?

Lassen Sie uns diese Punkte gemeinsam anpacken! Damit der Aufschwung auch bei Ihnen ankommt.

Ihr Unternehmensberater aus Aachen

Markus Selders

Kein Strategiewechsel im Mittelstand durch die Wirtschaftskrise

Freitag, 23. April 2010

Strategieberatung: Kein Strategiewechsel im Mittelstand

Laut der aktuellen Studie „Mittelstand in der Krise – Umsteuern für den Aufschwung?“ geben nur 38 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre strategische Ausrichtung in der Krise grundlegend oder zumindest in wesentlichen Eckpunkten verändert zu haben. Gleichzeitig haben jedoch 66 Prozent der Unternehmen festgestellt, dass Ihre Kunden im Jahr 2009 preissensibler geworden sind. Stolze 83 Prozent der Unternehmen haben 2009 aggressive Preisstrategien bei ihren Wettbewerbern festgestellt.

Zurück zum Tagesgeschäft oder ruinöser Preiswettbewerb?

Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage: Schafft es der Mittelstand, nach der Krise zum Tagesgeschäft zurückzukehren oder droht ihm eine Preisspirale nach unten? Zudem befürchte der Mittelstand, dass sowohl der Preiskampf auf Anbieterseite als auch die Preisempfindlichkeit auf der Seite der Kunden anhalten wird, so die Studie. Darüber hinaus bemerkt laut der Studie zudem jedes zweite Unternehmen ein größeres Qualitätsbewusstsein der Kunden sowie gestiegene Ansprüche an Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit der Produkte.

Die Zeichen stehen auf Veränderung

Offensichtlich hat ein Großteil der Unternehmen deutliche Veränderungen auf ihren Märkten bemerkt. Hinsichtlich des Preisbewusstseins ihrer Kunden erwarten die Unternehmen für 2011 zwar einen leichten Rückgang, in den Punkten „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ werden jedoch kaum Rückgänge erwartet. Bemerkenswert ist auch, dass mehr Unternehmen einen Rückgang des Preiskampfes auf Anbieterseite als bei der Preisempfindlichkeit der Kunden erwarten.

60 Prozent der Unternehmen erwarten einen Aufschwung im Jahr 2011. Und die Erwartungen zeigen auch, dass mit den Themen „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ durchaus noch Raum für Strategien jenseits des reinen Preiswettbewerbs ist. Doch nur für 38 Prozent der Mittelständler ist das Thema Strategie von Bedeutung.

Jetzt Strategien fĂĽr die Zukunft entwickeln

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Haben Sie Ihre Strategie und Ihre Positionierung am Markt schon überdacht? Wenn nicht, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Thema anzugehen, um auf den erwarteten Aufschwung vorbereitet zu sein.

Ihr Unternehmensberater fĂĽr den Mittelstand

Markus Selders

Weitere Informationen zum Beratungsangebot Strategieberatung fĂĽr den Mittelstand.

KfW befürchtet weitere Verschärfung bei der Kreditvergabe

Dienstag, 13. April 2010

Krediklemme - müssen die Banken den Geldhahn zudrehen?In Ihrer Presseerklärung vom 12. April 2010 weist die KfW Bankengruppe auf die Gefahr einer Verschärfung der Probleme bei der Kreditversorgung im laufenden Jahr 2010 hin. Die Ursache sieht sie dabei vor allem in der schwachen Eigenkapitalsituation der Banken.

Kreditfinanzierung wird fĂĽr Unternehmen schwerer

Behält die KfW mit dieser Prognose recht, wird es für alle Unternehmen schwerer, bei ihrer Hausbank Kredite zu bekommen. Sicher sind Ihre Wettbewerber davon genauso betroffen wie Ihr Unternehmen – doch wollen Sie sich damit trösten?

Verknappung von Krediten erhöht den Wettbewerb

Wenn das Angebot an Krediten zurückgeht, wird sich der Wettbewerb um die Kreditfinanzierungen erhöhen. Im Ergebnis werden nur Unternehmen mit einem guten Ranking, einer guten Bonität und überzeugenden Konzepten zum Zuge kommen.

5 Tipps, damit Sie im „Kreditwettbewerb“ bestehen

Hier einige Tipps, damit Sie auch bei einer zurückhaltenden Kreditvergabe der Banken liquide bleiben und Ihr Wachstum finanzieren können:

  • Bringen Sie Ihr Controlling auf den aktuellen Stand. So haben Sie jederzeit den Ăśberblick ĂĽber Ihre Finanzlage und können auch bei Ihrer Bank mit aktuellen Zahlen punkten.
  • Erstellen Sie mindestens eine 3-Jahres-Planung hinsichtlich Rentabilität und Liquidität. Auch diese Planung hilft Ihnen sowohl fĂĽr Ihr Unternehmen als auch fĂĽr Ihr Bankgespräch.
  • Rechnen Sie mit deutlich längeren Bearbeitungszeiten Ihrer Kreditanträge. Möglicherweise lassen sich bestimmte Vorhaben nur noch mit öffentlich geförderten Krediten finanzieren. Hier sind dann mehrere Stellen im Spiel, die teilweise nacheinander ihr OK geben mĂĽssen.
  • Planen Sie Ihre Investitionen langfristig und beachten Sie die goldene Bilanzregel: Langfristige Investitionen mĂĽssen langfristig finanziert werden. ĂśberprĂĽfen Sie auch Ihre momentane Finanzierungsstruktur unter diesem Aspekt.
  • Planen Sie einen ausreichenden Liquiditätspuffer!

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

Unternehmer und Konsumenten blicken nach vorn

Freitag, 28. August 2009

Positive Nachrichten deuten auf das Ende der Wirtschaftskrise. Strategieberatung hilft, fĂĽr den Aufschwung gut aufgestellt zu sein.

Gleich zwei positive Nachrichten kamen diese Woche aus der Wirtschaft. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung meldete am Mittwoch, dass sich der Geschäftsklimaindex erneut und deutlich verbessert hat. Zwar liegen die Werte noch unten den Höchstwerten der Vorjahre, insbesondere die Geschäftserwartungen zeigen jedoch deutlich nach oben.

Die zweite positive Nachricht kam am Donnerstag von der Gesellschaft fĂĽr Konsumforschung (GfK). In Ihrer Konsumklimastudie melden die Marktforscher bei den Konsumenten erneut positive Konjunkturerwartungen, positive Einkommenserwartungen und eine gestiegene Anschaffungsneigung. Daraus folgt, dass der Gesamtindikator Konsumklima weiter ansteigt.

Schlussfolgerung fĂĽr Unternehmer: Business as usual?

Können sich kleine und mittelständische Unternehmer nun zurücklehnen und auf den Aufschwung warten? Ich denke nein! Die Krise hat gezeigt, dass eine starke Abhängigkeit von Banken, hohe fixe Kosten und geringes Eigenkapitel eine gefährliche Mischung sind. Zumal die Kreditvergabe bei Banken sicherlich auch nach der Krise restriktiver als bisher sein wird.

Der ideale Mittelstand: Schnell und flexibel

Schnell und flexibel zu bleiben bzw. zu werden, ist eine gute Strategie gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Denn mit den Kostenvorteilen, die große Unternehmen aufgrund von hohen Stückzahlen erreichen, können sie nicht konkurrieren. Schnell und flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können, war schon immer eine Stärke des Mittelstands.

Schlanke Unternehmen sind weniger anfällig

Chefs von schlanken Unternehmen kennen ihre Stärken und konzentrieren sich darauf. Sie legen Wert auf geringe Fix- und Gemeinkosten und lagern daher oftmals Aufgaben an externe Dienstleister aus. So zahlen sie für die Leistungen nur, wenn sie sie auch in Anspruch nehmen – aus fixen werden variable Kosten. Das senkt das Risiko, falls sich das Geschäft einmal nicht so positiv entwickelt.

Mittelständische Unternehmen sollten jetzt ihre Strategie überdenken

Als Unternehmer im Mittelstand sollten Sie jetzt über Ihre Strategie für die Zukunft nachdenken. Mit positivem Blick nach vorne sind Entscheidungen nicht mehr von dem Ziel „Kosten senken um jeden Preis“ dominiert. Und trotz positiver Erwartungen haben Sie jetzt sicher noch die Zeit für solche Überlegungen, bevor das Tagesgeschäft Sie wieder voll im Griff hat, wenn der Aufschwung wie erwartet kommt.

Ein Unternehmensberater hilft Ihnen, an Ihrer Strategie zu feilen

Die Arbeit an der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell ist für viele Chefs, die kleine oder mittelständische Unternehmen leiten, oft etwas ungewohnt. Ein kritischer und neutraler Blick ist nötig, um – auch bisher erfolgreiche – Geschäftsmodelle und Strategien zu hinterfragen.

Hier kann Ihnen ein Unternehmensberater helfen. Er hat die nötige Distanz, um kritische Fragen zu stellen. Er kann von außen neue Impulse und Ideen einbringen, damit Ihr Unternehmen auch in Zukunft gut dasteht.

Ihr Strategieberater für die Region Aachen – Köln – Düsseldorf

Als Strategieberater für kleine und mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen unterstütze ich Sie gerne dabei, Ihre Unternehmensstrategie und Ihr Geschäftsmodell zu überarbeiten. Rufen Sie mich einfach unter (0241) 435 59 38 an.

Ihr Strategieberater fĂĽr den Mittelstand

Markus Selders

Warum gerade in der Wirtschaftskrise werben?

Donnerstag, 21. Mai 2009

“Warum sollte ich gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Geld fĂĽr Werbung ausgeben?” Diese Frage bekomme ich gelegentlich von meinen Kunden gestellt. Hinter dieser Frage steht die Haltung, Ausgaben fĂĽr Werbung als Kosten zu betrachten. Und Kostenreduktion kann in Zeiten der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise ja nicht falsch sein. Doch ist das wirklich so? Sind Ausgaben fĂĽr Werbung Kosten oder doch Investitionen in die Zukunft?

Werben ist in der Wirtschaftskrise besonders wichtig

Zwei Argumente sprechen fĂĽr Werbung in Krisenzeiten:

  1. durch-werbung-den-anteil-sichernWenn der Kuchen (= der Markt) schrumpft, wird der Wettbewerb um den verbleibenden Rest härter. Wer jetzt bei der Werbung spart, läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Das Gegenteil ist richtig: Investieren Sie in Werbung, vergrößern Sie Ihren Anteil und sichern Sie sich so weiterhin Ihr Stück vom Kuchen.
  2. Wenn Ihre Wettbewerber wegen der Wirtschaftskrise weniger werben, erreichen Sie mit gleichem Einsatz mehr „Share of Advertising“. Das heißt, Ihr Anteil am Gesamtwerbeaufkommen in Ihrem Markt bzw. Marktsegment steigt. Die Folge: Ihre Marke wird sich besser im Kopf Ihrer (zukünftigen) Kunden festsetzen und so für mehr Umsatz sorgen. Selbst wenn Ihre Kunden wegen der Krise noch Kaufzurückhaltung zeigen, werden Sie spätestens beim nächsten Aufschwung die Früchte ernten.

Nicht nur in der Wirtschaftskrise wichtig: Die Effizienz der Werbung

Natürlich will ich Ihnen nicht raten, nun wahllos Geld in Werbung zu stecken. Werben Sie nicht nach dem Gießkannenprinzip. Entwerfen Sie einen Werbeplan. Legen Sie konkrete Ziele für Ihre Werbung fest. Wollen Sie Markenaufbau betreiben oder den Abverkauf fördern? Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe und sprechen Sie möglichst direkt an. Vermeiden Sie Streuverluste. Wählen Sie Werbeformen, bei denen Sie den Erfolg messen können. Hier gewinnt insbesondere die Online-Werbung immer mehr an Bedeutung.

Beratung fĂĽr den Mittelstand in Sachen Werbung

“Leichter gesagt als getan“, werden Sie jetzt vielleicht denken. Stimmt! Aber nur bedingt! Hier hilft Ihnen ein professioneller Werbeberater. Z.B. bei der Festlegung der Werbeziele, bei der Aufstellung eines Werbeplans oder bei der Entwicklung eines Online-Marketing-Konzepts. Auch bei der Umsetzung der WerbemaĂźnahmen sind Sie nicht auf sich allein gestellt.

Werbeberatung ist förderfähig

Für einen professionellen Werbeberater erhalten kleine und mittelständische Unternehmen meist 50% staatlichen Zuschuss zum Beratungshonorar. Für junge Unternehmen bis 5 Jahre nach Gründung über das Gründercoaching Deutschland. Für länger bestehende Unternehmen über das Programm Förderung von Unternehmensberatungen. So lassen sich Investitionen in Werbung und Kostenreduktion miteinander verbinden.

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie einfach an: (0241) 435 59 38. Oder mailen Sie an: Markus.Selders@beraten-und-umsetzen.de.



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