B&U Unternehmer-Podcast – 001 – Die Axt schärfen

Heute feiert der B&U-Unternehmer-Podcast Premiere. Etwa einmal im Monat wird in Zukunft eine neue Folge zu den Themen Strategie und Marketing im Mittelstand erscheinen. Das Thema des heutigen Podcasts lautet: Die Axt schärfen.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand

Markus Selders

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Strategien umsetzen bedeutet nein sagen

Viele selbst gut formulierte Strategien scheitern an ihrer Umsetzung. Es wurden unternehmerische Ziele formuliert, Maßnahmen festgelegt und Zeitpläne erstellt. Dennoch werden strategische Ziele oftmals nicht erreicht oder einfach irgendwann aus den Augen verloren. „Wir haben im Tagesgeschäft einfach keine Zeit dazu gehabt!“, ist eine nicht seltene Antwort auf die Frage nach der Ursache.

Reizüberflutung hemmt die Strategieumsetzung

Was Unternehmer mit „Tagesgeschäft“ meinen, ist häufig eine Reizüberflutung. Kundenanrufe, neue Aufträge, neue Chancen und Risiken treten auf. Auch neue Ideen führen häufig dazu, dass alte Ziele nur noch halbherzig umgesetzt oder gar ganz aus den Augen verloren werden.

Strategien umzusetzen erfordert Fokussierung

Fokussierung ist vielleicht die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Unternehmensstrategien. Fokussierung auf die festgelegten Ziele und Fokussierung auf die daraus abgeleiteten Maßnahmen und Aufgaben. Fokussierung bündelt unsere Aufmerksamkeit und unsere Kräfte. Gleichzeitig wirkt Fokussierung wie ein Filter: Alles was nicht im Fokus steht, wird unwichtig. So fällt es leichter, uns auf die strategisch wichtigen Dinger zu konzentrieren.

Ernst machen mit der Strategieumsetzung

Wenn Sie mit der Umsetzung Ihrer Strategie ernst machen, werden Sie oft nein sagen müssen:

  • Nein zu Störungen, wenn Sie an Ihren strategischen Aufgaben arbeiten.
  • Nein zu neuen Ideen, die Zeit und Ressourcen binden, die Sie für Ihre Strategieumsetzung benötigen.
  • Nein zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern, die Ihre strategische Entwicklung dauerhaft boykottieren.
  • Nein zu Neukunden, die zwar kurzfristig Umsatz und Ertrag bringen, aber Ihre strategische Entwicklung langfristig behindern.

Viele dieser Entscheidungen sind schmerzhaft. Insbesondere das Thema Neukunden fällt Unternehmern oft besonders schwer. Aber letztlich sind es diese Entscheidungen, die für eine konsequente Umsetzung der von Ihnen selbst gewählten strategischen Ziele erforderlich sind.

Und was, wenn die Strategie falsch ist?

Zweifel sind ebenfalls ein häufiger Grund, warum strategische Ziele nicht umgesetzt werden. Allerdings haben Sie in der Umsetzung nichts verloren. Sammeln Sie Ihre Zweifel genau wie Ihre neuen Ideen. Nutzen Sie sie, wenn Sie regelmäßig und zu fest definierten Terminen aktiv an Ihrer Strategie arbeiten. Überprüfen Sie dann Ihre Strategie und entwickeln Sie sie weiter.

Strategietermine außerhalb des Tagesgeschäfts

Bei diesen regelmäßigen Strategieterminen sollten Sie ebenfalls klar nein zu allen Störungen sagen. Am besten ist, sie erarbeiten und überprüfen Ihre Strategie außerhalb Ihres Unternehmens und schalten dabei auch das Handy aus. Fast immer zahlt sich auch externe Unterstützung bei der Formulierung und Weiterentwicklung Ihrer Strategie aus.

Bei der Arbeit an Ihrer Strategie und ihrer konsequenten Umsetzung unterstütze ich Sie gerne. In meinem Büro im ruhig gelegenen Schloss Rahe sind wir ungestört und können uns voll und ganz auf die zukünftige Entwicklung Ihres Unternehmens konzentrieren.

Ihr Strategieberater aus Aachen

Markus Selders

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Jahresende – Zeit strategisch Bilanz zu ziehen

Weihnachten und damit auch das Jahresende nähern sich mit großen Schritten. Im Handel laufen die Geschäfte gerade jetzt auf Hochtouren, in vielen anderen Bereichen wird zum Jahresende hin deutlich ruhiger.

Buchhalterisch wird am Ende des Jahres Bilanz gezogen und abgerechnet. War das Jahr erfolgreich? Wie hat sich das Vermögen des Unternehmens entwickelt? Wie sahen Umsatz und Gewinn aus?

Nicht nur Buchhalter sollten Bilanz ziehen

Doch nicht nur die buchhalterische Sicht ist entscheidend. Im Mittelstand wird der Jahresabschluss ohnehin meist erst im Laufe des Folgejahres erstellt. Mindestens genauso wichtig ist es, aus strategischer Sicht Bilanz zu ziehen.

Fragen für die strategische Bilanz

  • Welche Märkte und Marktsegmente waren im letzen Jahr erfolgreich in Umsatz und Ertrag?
  • Welche Veränderungsprozesse im Unternehmen haben funktioniert?
  • Haben wir auch nichtfinanzielle Ziele wie Neukundengewinnung, Organisationsverbesserungen und Know-how-Aufbau erreicht?
  • Wie hat sich der Wettbewerb im Verhältnis zu uns entwickelt?
  • Sind bedeutende Veränderungen im Markt eingetreten?
  • Welche Veränderungen erwarten wir für das nächste Jahr?

Nehmen Sie eine strategische Auszeit vom Tagesgeschäft

Die Liste der Fragen ließe sich noch beliebig fortführen. Doch viel wichtiger als eine möglichst umfassende Liste mit Fragen ist die Zeit, die sie sich für deren Beantwortung nehmen. Gönnen Sie sich zum Jahreswechsel eine Auszeit vom Tagesgeschäft und beantworten Sie  – gegebenenfalls gemeinsam mit Ihrem Führungsteam – diese strategischen Fragen. Bevor das laufende Geschäft Sie zum Jahresanfang schnell wieder fest im Griff hat.

Mit Unterstützung fällt es leichter, strategische Fragen zu beantworten

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Beantwortung von strategischen Fragen auch für gestandene Manager und Geschäftsleute kein Kinderspiel ist. Mit einem als Moderator fungierenden Strategieberater ist dies deutlich einfacher. Er stellt in einem Strategieworkshop die richtigen Fragen und achtet darauf, dass am Ende Ziele und Maßnahmen herauskommen, die im nächsten Jahr auch wirklich umgesetzt werden können, und nicht erst wieder beim nächsten Strategieworkshop hervorgeholt werden.

Sie suchen noch einen Strategieberater für Ihre strategische Auszeit? Ich helfe Ihnen gerne – auch noch dieses Jahr. Sie erreichen mich unter: (0241) 435 59 38.

Ihr Strategieberater in Aachen

Markus Selders

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Marketing oder Werbung – wo ist denn da der Unterschied?

Diese oder ähnliche Fragen höre ich recht oft in Gesprächen mit Kunden oder Interessenten. Im allgemeinen Sprachgebrauch denkt man beim Stichwort Marketing sofort an Werbeagenturen und die verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen wie Zeitungsanzeigen, Flyer, Websites usw.

Marketing ist eine Führungsaufgabe

Dabei ist Marketing viel mehr als Werbung. Ich sehe Marketing vor allem als Führungsaufgabe. Von den vielfältigen Marketingdefinitionen, die Sie bei Wikipedia nachlesen können, gefällt mir die Marketing-Definition von Meffert am besten. Er definiert Marketing als „bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens“.

Marketing als Führungsaufgabe lässt sich nicht einfach delegieren

Besonders gut gefällt mir an dieser Definition, dass Sie das Thema Marketing dort hinbringt, wo es hingehört: An die Spitze des Unternehmens. Wenn Sie Marketing als Führungsaufgabe verstehen, wird schnell deutlich, dass es sich nicht einfach delegieren lässt.

Das ist auch der Grund, warum „entwerfen Sie doch mal schnell einen Flyer“ nicht funktioniert und warum seriöse Agenturen auf solche Anfragen nicht eingehen werden. Ähnliches gilt für viele andere Werbemittel, ob es nun eine Zeitungsanzeige oder eine Homepage aus dem Baukasten ist.

Marketing ist ein strategisches Thema

Zugegeben, bei dieser Sichtweise verschwimmt die Grenze zwischen Marketing und Strategie. Es kommen Fragen auf wie diese:

  • Welche Märkte oder Marktsegmente sollen bearbeitet werden?
  • Aus welchen Märkten ziehen Sie sich als Unternehmer langfristig besser zurück?
  • Welche Preisstrategie wollen wir verfolgen?

Marketing und Strategieberatung sind eng verwand

Aus diesen Fragen wird schnell deutlich, wie eng die Themen Marketing und Strategie miteinander verwandt sind. Dies ist einer der Gründe, warum wir sowohl Strategieberatung als auch Marketingberatung für unsere mittelständischen Kunden anbieten. Beides übrigens Themen, die sich durch attraktive Beratungszuschüsse fördern lassen.

Und wo bleibt nun die Werbung?

In dieser Sichtweise ist Werbung ein Bestandteil des Marketings. Sie nimmt einen wichtigen Platz ein, bleibt aber dem Marketing klar untergeordnet. Sie ist nur eins der Instrumente im Marketing-Mix, auf den ich in einem anderen Beitrag noch einmal detaillierter eingehen werde.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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