Marketing-Kosten senken durch Fokussierung

„Ohne Werbung wäre ich Millionär.“ – dieses Zitat stammt vom Ölmagnat und Milliardär Jean Paul Getty. Darf man also am Marketing sparen? Nein, darf man nicht – und darum geht es hier auch nicht. Marketing ist eine sinnvolle Investition in das Wachstum Ihres Unternehmens. Geben Sie lieber etwas zu viel für Marketing aus als zu wenig!

Sinnvoll in Marketing investieren

Dennoch muss sich eine Investition ins Marketing genau wie alle anderen Investitionen Regeln unterwerfen. Sie muss sich im Rahmen der Möglichkeiten bewegen und sie muss einen Return on Investment (ROI) bringen.

Für Sie als Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens bedeutet dies, dass Sie keine Marketing-Kampagne auf Coca-Cola-Niveau umsetzen können. Genau so wenig, wie Sie in eine vollautomatisierte, Großfabrik investieren können. Und natürlich achten Sie darauf, was Ihre Marketing-Investitionen an Mehrumsatz und noch wichtiger an Mehrertrag bringen.

Die Lösung für das Marketing von KMU: Fokussierung

Was ist also die richtige Strategie für ein kleines oder mittleres Unternehmen? Die Lösung liegt in der Fokussierung. Fokussierung auf ein klar umrissenes, eindeutiges Nutzenversprechen. Fokussierung auf nur ein Preissegment. Fokussierung auf eine klar definierte Zielgruppe.

Kurz: Fokussierung auf eine Marktnische. Dabei kommt es gar nicht so sehr darauf an, der einzige in Ihrer Marktnische zu sein. Vielmehr geht es darum, der erste in den Köpfen Ihrer Zielgruppe zu werden. Und das geht in einer Marktnische nun mal erheblich leichter als im Massenmarkt. Genauso wenig, wie Sie bei den Fabriken mit einem Konzern mithalten können, wird es Ihnen beim Massenmarketing gelingen. Sie werden immer am zu geringen Budget scheitern und Ihre Anstrengungen werden im schlimmsten Fall völlig vergebens sein.

Ihr Nutzen aus einem fokussierten Marketing

Was bringt also die Fokussierung auf eine Marktnische für Ihr Marketing? Kurz gesagt sind es drei Punkte:

  • Sie können gezielteres Marketing betreiben.
  • Damit haben Sie weniger Streuverluste.
  • So können Sie die Kosten für Ihr Marketing senken – oder noch besser, mit gleichem Einsatz mehr Erfolg erreichen.

Habe ich Sie jetzt neugierig gemacht? Fragen Sie sich nun, wie Sie Ihre Kräfte bündeln können? Dann rufen Sie mich an und wir besprechen, wie ich Ihnen am besten helfen kann. Ein erstes Gespräch ist für Sie in jedem Fall kostenlos, unverbindlich und der erste Schritt zu stärkerem Fokus in Ihrem Marketing.

Ihr Berater für Strategie und Marketing aus Aachen

Markus Selders

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B&U Unternehmer-Podcast – 002 – Positionierung

In der zweiten Folge des B&U-Unternehmer-Podcasts geht es um das Thema Positionierung. Hören Sie in dieser Ausgabe, was das für Sie als mittelständischer Unternehmer oder mittelständische Unternehmerin bedeutet und wie Sie Ihr Unternehmen klarer positionieren können.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand.

Markus Selders

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Handeln Sie effektiv oder effizient?

Die Begriffe Effektivität und Effizienz werden im deutschen Sprachgebrauch oft synonym verwendet. Es geht demnach darum, mit möglichst wenig Einsatz ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Für Ihre Arbeit an Ihrem Unternehmen lohnt es sich jedoch, genauer hinzuschauen. Im Detail lassen sich beiden Begriffen nämlich sehr wohl unterschiedliche Bedeutungen zuweisen.

Effektivität – die richtigen Dinge tun

Effektivität lässt sich dann als „die richtigen Dinge tun“ übersetzen. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen den Hebel an der richtigen Stelle ansetzen oder die richtigen Entscheidungen treffen, arbeiten Sie effektiv.

Effizient – die Dinge richtig tun

Effizienz lässt sich dagegen als „die Dinge richtig tun“ deuten. Hier wird beispielsweise der Einsatz in Form von Arbeit, Material, Geld oder ähnlichem ins Verhältnis zum Ergebnis gesetzt. Je weniger Sie für das gleiche Ergebnis einsetzen müssen, desto effizienter arbeiten Sie. Das nennt man in der Betriebswirtschaftslehre auch „Minimum-Prinzip“.

Das gleiche gilt auch umgekehrt. Je mehr Sie mit einem gegebenen Einsatz erreichen, desto effizienter sind Sie. Dies wird als „Maximum-Prinzip“ bezeichnet.

Beispiel Musikindustrie

Sie verkaufen Musik auf CDs und bauen eine neues, hochmodernes Presswerk. Dank der eingesetzten neuen Maschinen gelingt es Ihnen, die Produktionskosten für jede neue CD um 30 Prozent zu senken. Die Effizienz Ihrer Produktion steigt.

Aber war die Entscheidung auch effektiv? Wenn die Downloadzahlen von Musik aus dem Internet in Zukunft weiter wachsen, ist die Investition in ein neues Presswerk dann noch sinnvoll gewesen? Oder wäre es effektiver gewesen, das Geld in die Erschließung des Marktes Internet zu investieren?

Beispiel Werbung

In der Werbung gibt es die Messgröße des Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Sie gibt an, was Sie tausend Werbekontakte in einem Medium kosten. Besonders Tageszeitungen locken Anzeigenkunden gerne damit, wie viele Leser sie für den Preis erreichen können. Grob gesagt, teilen Sie die Kosten der Anzeige durch die Druckauflage. Je niedriger der TKP bei gleicher Anzeigengröße ist, desto effizienter wäre der Werbeträger.

Dabei wird jedoch einiges nicht hinterfragt. Dies sind einfache Fragen wie:

  • Passt das Werbemedium zum angestrebten Image?
  • Erreichen Sie mit dem Werbeträger Ihre Zielgruppe?

Aber auch tiefer gehende Fragen gehören dazu:

  • Haben Sie die richtige Zielgruppe ausgewählt?
  • Passt Ihr Angebot zur Zielgruppe?
  • Haben Sie die richtigen Nutzenvorteile und Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet?

Das Problem: Effizienz ist leichter zu messen

Wie Sie sehen, lassen sich meist sehr leicht Wege finden, um die Effizienz zu messen. Effektivität hat jedoch viel mit Hinterfragen von Annahmen und Zielen zu tun.

  • Tun Sie die richtigen Dinge?
  • Treffen Sie die richtigen Entscheidungen?
  • Sind Sie mit Ihrem Unternehmen auf dem richtigen Weg?

Diese Fragen sind schwerer zu beantworten, als einfach den Output durch den Input zu teilen. Für die Zukunft Ihres Unternehmens sind sie jedoch von entscheidender Bedeutung. Daher unterstütze ich Sie gerne dabei, Antworten zu finden und Ihr unternehmerisches Handeln effektiver zu machen.

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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B&U Unternehmer-Podcast – 001 – Die Axt schärfen

Heute feiert der B&U-Unternehmer-Podcast Premiere. Etwa einmal im Monat wird in Zukunft eine neue Folge zu den Themen Strategie und Marketing im Mittelstand erscheinen. Das Thema des heutigen Podcasts lautet: Die Axt schärfen.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand

Markus Selders

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Positionierung: Wo steht Ihr Unternehmen?

Wofür steht Ihr Unternehmen oder Ihre Marke? Welche Kunden sprechen Sie an? Welche Bedürfnisse befriedigen Sie? – Fragen, auf die viele mittelständische Unternehmer keine konkrete Antwort geben können.

Dabei ist die Positionierung des Angebots eine wichtige Aufgabe. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine klare und spitze Positionierung eine gute Erfolgsstrategie. Die Mittel sind meist begrenzt und so ist es einfacher, eine klar definierte Zielgruppe mit einem eindeutigen Nutzenversprechen zu adressieren.

Der Bauchladen als Alternative zur klaren Positionierung?

Gerade bei kleineren Mittelständlern sieht die Praxis jedoch oft anders aus. Die Angebotspalette ist breit und natürlich soll möglichst jeder kaufen. „Wenn man niemanden verprellt, sind die Absatzchancen höher.“ Oder? Es ist wie im täglichen Leben: Wer es allen recht machen will, wird keine Begeisterungsstürme auslösen.

Zu einer guten Positionierung im Markt kann man „Nein“ sagen

Wenn Ihr Angebot richtig im Markt positioniert ist, wird es Menschen geben, denen es nicht gefällt. Das ist gut so, denn es erleichtert die Auswahl. Nehmen wir das vielzitierte Beispiel Apple. Das Unternehmen hat es geschafft, seine Kunden regelrecht zu Fans zu machen. Auf der anderen Seite hat das Unternehmen auch Gegner, die niemals ein Produkt des Unternehmens kaufen würden. Apple polarisiert und ist damit sehr erfolgreich.

Positionierung bindet Kunden

Oder nehmen Sie die Automarken BMW und Mercedes. Beide bauen vergleichsweise teure Autos der Oberklasse. BMW steht eher für Dynamik und Sportlichkeit, während Mercedes mehr Gewicht auf Solidität und Komfort legt. Beide bauen hervorragende Automobile, die sich nur in kleinen Details und in der Abstimmung unterscheiden. Dennoch haben sie recht treue Kunden.

Emotionale Positionierung befriedigt Bedürfnisse

Ein weiteres Beispiel sind Zigarettenmarken. Der tatsächliche, rationale Nutzen einer Zigarette ist sogar negativ. Es ist schlecht für die Gesundheit, Kleidung, Wohnung und Auto riechen unangenehm danach und man muss in immer mehr Lokalen auch bei schlechtem Wetter zum Rauchen vor die Türe.

Dennoch verkaufen sich Zigaretten nach wie vor gut, weil die Tabakkonzerne es schaffen, ihre Marken emotional zu positionieren. Marlboro steht für das naturverbundene Leben als Cowboy, Gauloises eher für die individuelle Freiheit, die leichte französische Lebensart. Die Assoziation mit einer solchen Positionierung befriedigt ein Bedürfnis. Dafür zahlen Raucher gerne einen Preis von rund fünf Euro pro Packung.

Positionierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Nun mögen diese Beispiele den Eindruck vermitteln, Positionierung sei nur etwas für große Unternehmen. Ich habe sie gewählt, weil sie jeder kennt und sich das Thema damit leichter verdeutlichen lässt. Doch auch für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es Beispiele.

Für einen Rechtsanwalt ist es beispielsweise ein Unterschied, ob er sich auf ein Rechtsgebiet spezialisiert und vorwiegend Firmenkunden anspricht oder ob er als Generalist für alle Rechtsfragen sein Glück versucht. Für einen Elektriker ist es etwas anderes, ob er sich auf besonders anspruchsvolle Häuser mit hohem Komfortanspruch spezialisiert oder ob er – wie leider häufig – eine lange Liste von möglichen Leistungen in seiner Firmenbroschüre präsentiert. Und für einen Händler macht es einen Unterschied, ob er als Discounter, als Geschäft im mittleren Preissegment oder als Premium-Laden mit besonderem Service von seinen Kunden wahrgenommen wird.

Positionierung hilft, Kräfte zu bündeln

Wenn Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Marke klar positioniert haben, fällt es Ihnen erheblich leichter, Ihre Kräfte zu bündeln. Sie können viel leichter erarbeiten, wie Sie Ihre Zielgruppe erreichen und womit Sie sie ansprechen können. Sie können mehr über die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe lernen und ihnen so ein immer besseres Angebot unterbreiten. Ein Angebot, das Ihre Zielgruppe gerne annehmen wird.

Und wenn Ihre Zielgruppe zu Ihrem Angebot gerne „Ja“ sagt, ist es auch egal, ob Sie es den anderen damit recht machen!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing

Markus Selders

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