Auf wie vielen Hochzeiten tanzen Sie?

Wem ist das noch nicht passiert? Man hat viele kleine Aufgaben zu erledigen. Die Zeit ist meistens knapp. Am Ende wächst einem alles über den Kopf und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. In den vielen kleinen Dingen verliert man schnell den Überblick und verzettelt sich.

In dieser Situation ist es wichtig, Abstand zu gewinnen. So lässt sich leichter zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Erstaunlich oft verzetteln wir uns in Dingen, die im Grunde nicht wirklich wichtig sind.

Wer auf vielen Hochzeiten tanzt, verzettelt sich schneller

Doch wäre es nicht besser, sich gar nicht erst zu verzetteln? Wie kommt es dazu, dass wir uns verzetteln? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Hauptursache darin besteht, auf möglichst vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen.

Auf wie vielen Angebots-Hochzeiten tanzen Sie?

Die Neigung zum Verzetteln lässt sich oft schon aus dem Leistungsangebots eines Unternehmens oder eines Freiberuflers erkennen. Beispielsweise ein Rechtsanwalt, der in fast allen Rechtsgebieten tätig ist. Der Einarbeitungsaufwand für einzelne Mandate wird ungleich höher sein als bei einem klar umrissenen und spezialisierten Rechtsgebiet.

Breit aufgestellt, nicht spezialisiert und an jeden gerichtet. Ein solches Leistungsangebot führt in vielen Bereich fast zwangsläufig zum Verzetteln. Das beginnt beim Marketing und der Gewinnung der Aufträge und endet bei deren Ausführung. Wenn Sie denn mit einer solchen Positionierung überhaupt Aufträge gewinnen.

Fokussierung als Lösung

Der Ausweg aus dem Verzetteln liegt in der Fokussierung. Zuerst in der Fokussierung auf die richtigen Aufgaben: Ihre Strategie, Ihr Leistungsangebot, Ihr Nutzenversprechen, Ihre Zielgruppe. Dann folgt die Fokussierung innerhalb dieser Bereiche. Schärfen Sie Ihre Strategie, straffen Sie Ihr Leistungsangebot, machen Sie ein klares und einfaches Nutzenversprechen und definieren Sie Ihre Zielgruppe.

So bekommt Ihr Handeln eine klare Richtung und die unwichtigen Dinge lenken Sie nicht so schnell vom Wesentlichen ab. Ihre Energie wird gebündelt und Reibungsverluste verringern sich. Sie erreichen mehr mit weniger Aufwand.

Habe ich Sie jetzt neugierig gemacht? Ich unterstütze Sie gerne bei Ihrer Fokussierung und Positionierung. Rufen Sie mich einfach an: (0241) 435 59 38.

Ihr Berater für Strategie und Marketing aus Aachen

Markus Selders

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B&U Unternehmer-Podcast – 003 – Fokussierung auf ein Marktsegment

In dieser Folge habe ich das Thema “Fokussierung auf ein Marktsegment” ausgewählt. Sie hilft Ihnen, Ihre Marketing-Ressoucen zu bündeln und so mehr zu erreichen.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand.

Markus Selders

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Strategien umsetzen bedeutet nein sagen

Viele selbst gut formulierte Strategien scheitern an ihrer Umsetzung. Es wurden unternehmerische Ziele formuliert, Maßnahmen festgelegt und Zeitpläne erstellt. Dennoch werden strategische Ziele oftmals nicht erreicht oder einfach irgendwann aus den Augen verloren. „Wir haben im Tagesgeschäft einfach keine Zeit dazu gehabt!“, ist eine nicht seltene Antwort auf die Frage nach der Ursache.

Reizüberflutung hemmt die Strategieumsetzung

Was Unternehmer mit „Tagesgeschäft“ meinen, ist häufig eine Reizüberflutung. Kundenanrufe, neue Aufträge, neue Chancen und Risiken treten auf. Auch neue Ideen führen häufig dazu, dass alte Ziele nur noch halbherzig umgesetzt oder gar ganz aus den Augen verloren werden.

Strategien umzusetzen erfordert Fokussierung

Fokussierung ist vielleicht die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Unternehmensstrategien. Fokussierung auf die festgelegten Ziele und Fokussierung auf die daraus abgeleiteten Maßnahmen und Aufgaben. Fokussierung bündelt unsere Aufmerksamkeit und unsere Kräfte. Gleichzeitig wirkt Fokussierung wie ein Filter: Alles was nicht im Fokus steht, wird unwichtig. So fällt es leichter, uns auf die strategisch wichtigen Dinger zu konzentrieren.

Ernst machen mit der Strategieumsetzung

Wenn Sie mit der Umsetzung Ihrer Strategie ernst machen, werden Sie oft nein sagen müssen:

  • Nein zu Störungen, wenn Sie an Ihren strategischen Aufgaben arbeiten.
  • Nein zu neuen Ideen, die Zeit und Ressourcen binden, die Sie für Ihre Strategieumsetzung benötigen.
  • Nein zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern, die Ihre strategische Entwicklung dauerhaft boykottieren.
  • Nein zu Neukunden, die zwar kurzfristig Umsatz und Ertrag bringen, aber Ihre strategische Entwicklung langfristig behindern.

Viele dieser Entscheidungen sind schmerzhaft. Insbesondere das Thema Neukunden fällt Unternehmern oft besonders schwer. Aber letztlich sind es diese Entscheidungen, die für eine konsequente Umsetzung der von Ihnen selbst gewählten strategischen Ziele erforderlich sind.

Und was, wenn die Strategie falsch ist?

Zweifel sind ebenfalls ein häufiger Grund, warum strategische Ziele nicht umgesetzt werden. Allerdings haben Sie in der Umsetzung nichts verloren. Sammeln Sie Ihre Zweifel genau wie Ihre neuen Ideen. Nutzen Sie sie, wenn Sie regelmäßig und zu fest definierten Terminen aktiv an Ihrer Strategie arbeiten. Überprüfen Sie dann Ihre Strategie und entwickeln Sie sie weiter.

Strategietermine außerhalb des Tagesgeschäfts

Bei diesen regelmäßigen Strategieterminen sollten Sie ebenfalls klar nein zu allen Störungen sagen. Am besten ist, sie erarbeiten und überprüfen Ihre Strategie außerhalb Ihres Unternehmens und schalten dabei auch das Handy aus. Fast immer zahlt sich auch externe Unterstützung bei der Formulierung und Weiterentwicklung Ihrer Strategie aus.

Bei der Arbeit an Ihrer Strategie und ihrer konsequenten Umsetzung unterstütze ich Sie gerne. In meinem Büro im ruhig gelegenen Schloss Rahe sind wir ungestört und können uns voll und ganz auf die zukünftige Entwicklung Ihres Unternehmens konzentrieren.

Ihr Strategieberater aus Aachen

Markus Selders

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Unternehmer oder Unterlasser?

Sind Sie ein Unternehmer oder eine Unternehmerin? Wie viel Zeit und Geld haben Sie im letzten Monat in die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens investiert? Wissen Sie, ob Ihre Kunden wirklich das benötigen, was Sie anbieten? Haben Sie neue Ideen gehabt, ausgearbeitet und umgesetzt?

Unternehmer kommt von unternehmen, nicht von unterlassen

Ich möchte Sie nicht zu blindem Aktionismus ermutigen, ganz im Gegenteil. Neue Produkte, Leistungen und Vermarktungsideen müssen systematisch

  • gefunden,
  • ausgearbeitet
  • umgesetzt und
  • überprüft

werden, damit sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen. Dieser Prozess erfordert viel Ausdauer. Ausdauer, für die im Tagesgeschäft oft vermeintlich kein Platz ist. Und diese Aufgabe ist anstrengend. Sie erfordert die Bereitschaft, gewohnte Wege zu verlassen und neue Gebiete zu erkunden. Dies ist insbesondere alleine und im stillen Kämmerlein keine leichte Übung.

Die Schätze liegen abseits der ausgetretenen Pfade

Mit interessanten Marktlücken, Zielgruppen, Vorgehensweisen und Produkten verhält es sich ähnlich wie mit den idyllischen Plätzen, an denen Sie Ihren Urlaub verbringen. Sie liegen meist nicht direkt an der Autobahn, auf der sich der Mainstream in hoher Geschwindigkeit und mit eng gesteckter Bewegungsfreiheit in eine vorgegebene Richtung bewegt.

Verlassen Sie also ausgetretene Pfade. Hinterfragen Sie die Spielregeln Ihrer Branche und erkunden Sie neues Gebiet. Zunächst vorsichtig mit begrenztem Einsatz, denn neben den großen Chancen lauern abseits eingefahrener Wege selbstverständlich auch Fallen und Gefahren.

Mit Unterstützung schneller und besser vorankommen

Die Unternehmung, neue Märkte, Zielgruppen, Produkte oder Vorgehensweise zu erkunden, ist kein Projekt für einen Einzelkämpfer. Als Unternehmensberater und Coach unterstütze ich Sie gerne im gesamten Prozess von der Ideenfindung bis zur Überprüfung mit Rat und Tat.

Ich freue mich über Ihren Anruf unter: (0241) 435 59 38

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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Die goldene Bilanzregel in der Finanzierung

Die goldene Bilanzregel in der Finanzierung ist eigentlich schnell erklärt: Langfristiges Vermögen (Anlagevermögen) muss langfristig finanziert sein.

In einer sehr engen Auslegung der goldenen Bilanzregel bedeutet dies: Anlagevermögen soll durch Eigenkapital finanziert werden. In einer weiteren Auslegung sollte Anlagevermögen durch Eigenkapital und/oder langfristiges Fremdkapital finanziert werden.

In der Praxis wird die goldene Bilanzregel häufig verletzt

Wenn die goldene Bilanzregel so einfach ist, warum dann ein ganzer Blog-Betrag dazu? In meiner Arbeit mit Unternehmern und Existenzgründern wird leider immer wieder deutlich, dass diese Finanzierungsregel nicht beachtet wird. Der häufigste Fehler: Investitionen werden aus der Liquiditätsreserve oder gar aus dem Kontokorrentkredit finanziert.

Goldene Bilanzregel bei jeder Investition prüfen

Nehmen wir an, ein Kleinunternehmer plant die Investition in eine neue Maschine. Es handelt sich um eine Standardmaschine mit einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren und einem Preis von 10.000 €. Das Konto steht bei 5.000 €, der Kontokorrentrahmen liegt bei 10.000 €. Man erwartet eine erhebliche Umsatzsteigerung durch eine bessere Qualität mit der neuen Maschine. Soll nun zur Hälfte aus den liquiden Mitteln und zur Hälfte aus dem Kontokorrent finanziert werden, wo man doch schnelle Rückflüsse erwartet? Oder doch besser ein Kredit mit einer Laufzeit von 5 Jahren – entsprechend der Nutzungsdauer – aufgenommen werden?

Nach der goldenen Bilanzregel muss der langfristig laufende Kredit gewählt werden. Häufig wird vergessen, dass auch die erwartete Umsatzsteigerung liquide Mittel verlangt. Zusätzliches Material muss gekauft werden, Aufträge meist vorfinanziert werden. Steigt der Umsatz, steigt hier auch der Finanzierungsbedarf. Dafür sind Liquiditätsreserven und Kontokorrentkredite geeignet – nicht jedoch für langfristige Investitionen.

Zinsen zahlen, obwohl Geld auf dem Konto liegt?

Diesen Einwand höre ich in solchen Situationen oft. Es spricht nichts dagegen, einen Teil einer solchen Investition aus Eigenmitteln zu finanzieren, wenn sie vorhanden sind. Ganz im Gegenteil – Eigenkapital ist langfristiges Kapital und darf im Prinzip bei keiner Investition fehlen. Dennoch: Nur wenn das Geld auf dem Konto langfristig nicht benötigt wird, darf es langfristig gebunden werden. Ansonsten gilt, wie ich schon einmal in einem anderen Beitrag geschrieben habe: Liquidität vor Rentabilität.

Im Zweifel: Lassen Sie sich unabhängig beraten!

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Finanzierungsstruktur richtig ist, oder wie Sie Ihre nächste Investition am besten finanzieren sollen: Holen Sie sich – unabhängige – Hilfe.

Ich unterstütze Sie gerne! Sie erreichen mich unter:
(0241) 435 59 38 oder Markus.Selders@beraten-und-umsetzen.de.

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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