Gutes Marketing und Kuchen

Was macht gutes Marketing für den Mittelstand aus? Besonders schöne Anzeigen? Möglichst kreative Fahrzeugbeschriftungen? Eine Website nach den neuesten Standards?

Diese Dinge spielen eine Rolle und sie können auch den entscheidenden Unterschied machen. Sie sind sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte. Doch bevor Sie mit der Verzierung beginnen, sollten Sie sich zunächst einmal um den Kuchen kümmern. Bei mittelständischen Unternehmen hapert es nämlich leider viel zu oft noch am Grundrezept.

Und wie in der guten Küche, muss das Grundrezept auch beim Marketing nicht unbedingt komplex sein. Für ein gutes Marketing ist es zunächst einmal Voraussetzung, einige einfache Fragen zu beantworten.

Wichtige Fragen für gutes Marketing

Wann haben Sie für Ihr Marketing zuletzt folgende Fragen gestellt?

  • Was kann unser Unternehmen besonders gut?
  • Wofür stehen unser Unternehmen bzw. unsere Mitarbeiter mit Begeisterung ein?
  • Was unterscheidet uns von unseren Mitbewerbern?
  • Wer benötigt unsere Leistungen oder Produkte?
  • Für wen sind unsere Stärken besonders wichtig?
  • Für wen arbeiten wir gerne und mit Begeisterung?
  • Wo positioniert sich unser Unternehmen preislich?

Kuchen oder Marketing: Die Geschmäcker sind verschieden

Die Liste der Fragen erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein. Im Wesentlichen geht es darum, eine Antwort auf die Frage „Warum sollte der Kunde bei uns kaufen?“ zu finden. Dazu müssen Sie Ihre Kunden kennen, denn nicht alle Kunden kaufen aus den gleichen Gründen. So wie die Geschmäcker beim Essen unterschiedlich sind, so sind sie es auch in allen anderen Bereichen.

Übertragen auf den Kuchen bedeutet das ganz einfach: Es gibt kein Patentrezept! Sie müssen die richtige Mischung, das richtige Rezept für Ihre Zielgruppe finden. Wenn Sie dann noch ein hübsches Sahnehäubchen, eine schöne Verzierung hinzufügen, haben Sie ein unwiderstehliches Angebot.

Unterstützung bei der Beantwortung Ihrer Marketing-Fragen

Habe ich Sie jetzt neugierig gemacht? Dann muss ich Ihnen gestehen, dass ich gar nicht backen kann. Aber ich kann Ihnen dabei helfen, ein gutes und durchdachtes Rezept für Ihr Marketing zu erarbeiten. Am besten rufen Sie mich einfach an: (0241) 435 59 38.

Ihr Marketingberater aus Aachen

Markus Selders

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Auf wie vielen Hochzeiten tanzen Sie?

Wem ist das noch nicht passiert? Man hat viele kleine Aufgaben zu erledigen. Die Zeit ist meistens knapp. Am Ende wächst einem alles über den Kopf und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. In den vielen kleinen Dingen verliert man schnell den Überblick und verzettelt sich.

In dieser Situation ist es wichtig, Abstand zu gewinnen. So lässt sich leichter zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Erstaunlich oft verzetteln wir uns in Dingen, die im Grunde nicht wirklich wichtig sind.

Wer auf vielen Hochzeiten tanzt, verzettelt sich schneller

Doch wäre es nicht besser, sich gar nicht erst zu verzetteln? Wie kommt es dazu, dass wir uns verzetteln? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Hauptursache darin besteht, auf möglichst vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen.

Auf wie vielen Angebots-Hochzeiten tanzen Sie?

Die Neigung zum Verzetteln lässt sich oft schon aus dem Leistungsangebots eines Unternehmens oder eines Freiberuflers erkennen. Beispielsweise ein Rechtsanwalt, der in fast allen Rechtsgebieten tätig ist. Der Einarbeitungsaufwand für einzelne Mandate wird ungleich höher sein als bei einem klar umrissenen und spezialisierten Rechtsgebiet.

Breit aufgestellt, nicht spezialisiert und an jeden gerichtet. Ein solches Leistungsangebot führt in vielen Bereich fast zwangsläufig zum Verzetteln. Das beginnt beim Marketing und der Gewinnung der Aufträge und endet bei deren Ausführung. Wenn Sie denn mit einer solchen Positionierung überhaupt Aufträge gewinnen.

Fokussierung als Lösung

Der Ausweg aus dem Verzetteln liegt in der Fokussierung. Zuerst in der Fokussierung auf die richtigen Aufgaben: Ihre Strategie, Ihr Leistungsangebot, Ihr Nutzenversprechen, Ihre Zielgruppe. Dann folgt die Fokussierung innerhalb dieser Bereiche. Schärfen Sie Ihre Strategie, straffen Sie Ihr Leistungsangebot, machen Sie ein klares und einfaches Nutzenversprechen und definieren Sie Ihre Zielgruppe.

So bekommt Ihr Handeln eine klare Richtung und die unwichtigen Dinge lenken Sie nicht so schnell vom Wesentlichen ab. Ihre Energie wird gebündelt und Reibungsverluste verringern sich. Sie erreichen mehr mit weniger Aufwand.

Habe ich Sie jetzt neugierig gemacht? Ich unterstütze Sie gerne bei Ihrer Fokussierung und Positionierung. Rufen Sie mich einfach an: (0241) 435 59 38.

Ihr Berater für Strategie und Marketing aus Aachen

Markus Selders

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B&U Unternehmer-Podcast – 003 – Fokussierung auf ein Marktsegment

In dieser Folge habe ich das Thema “Fokussierung auf ein Marktsegment” ausgewählt. Sie hilft Ihnen, Ihre Marketing-Ressoucen zu bündeln und so mehr zu erreichen.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand.

Markus Selders

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B&U Unternehmer-Podcast – 002 – Positionierung

In der zweiten Folge des B&U-Unternehmer-Podcasts geht es um das Thema Positionierung. Hören Sie in dieser Ausgabe, was das für Sie als mittelständischer Unternehmer oder mittelständische Unternehmerin bedeutet und wie Sie Ihr Unternehmen klarer positionieren können.

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Unternehmensberater für Strategie und Marketing im Mittelstand.

Markus Selders

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Sparen – koste es, was es wolle?

Sparsamkeit – richtig dosiert – ist eine wichtige Unternehmertugend. Übertriebene Sparsamkeit oder Sparen am falschen Ende kann dagegen richtig teuer werden. Geiz ist eben nicht immer geil und für Unternehmer selten wirklich erfolgversprechend.

Sparbeispiel Schmierpapier

Im Unternehmen von Herrn Müller werden die Fehldrucke aus dem Laserdrucker als Schmierpapier weiterverwendet. Die Ausdrucke werden in ein Fach gelegt und sollen für Notizen benutzt werden. Ein lobenswerter Ansatz, um Kosten und natürliche Ressourcen zu sparen?

Im Stapel liegen auch vertrauliche Fehldrucke und ein falsch gelaufener Rechnungslauf. Ein Mitarbeiter zieht zum Schreiben einige Blätter aus dem Fach. Einige Kundenanrufe weiter will er selbst Rechnungen verschicken und hat den Stapel versehentlich umgedreht. Mehr zufällig schaut er beim kuvertieren der Briefe auf das Datum und stellt fest, dass es sich um eine alte und zudem falsche Rechnung handelt. Mit so viel Sparsamkeit macht man keinen professionellen Eindruck beim Kunden.

Notizblöcke kosten – selbst mit eigenem Logo –nicht die Welt und hätten diesen Beinahe-Fehler mit peinlicher Außenwirkung sicher verhindert. Zudem freuen sich auch Kunden über einen Block als Präsent, mit dem Sie in Erinnerung bleiben.

Sparbeispiel Lohnkosten

Mitarbeiter sind vor allem eins: Ein Kostenfaktor. Die Arbeit möglichst billig erledigen zu lassen, erhöht den Deckungsbeitrag und damit den Gewinn. Logisch, oder?

Wirklich gute Mitarbeiter müssen sich selten Sorgen um ihren Job machen. Sie wissen, was sie wert sind und dass ihr Können und Wissen auch bei anderen Arbeitgebern geschätzt und honoriert wird. Vielleicht werden Sie sie zu einem niedrigen Gehalt einstellen können, wenn der Arbeitsmarkt gerade schlecht dasteht. Aber werden Sie sie auch halten können, wenn die Nachfrage nach Fachkräften wieder steigt?

Ein hohes Gehalt ist natürlich kein Garant dafür, dass nur hochqualifizierte Mitarbeiter für Sie arbeiten. Die Pflicht zur Auswahl und Beurteilung liegt bei Ihnen als Unternehmer. Ein absoluter Niedriglohn dürfte allerdings eine gute Garantie dafür sein, dass die Auswahl an wirklich guten Mitarbeitern gegen Null geht.

Sparbeispiel Marketing

Werbung ist teuer. Uns kennt man am Ort. Das bisschen Werbung, das wir benötigen, kann der Sohn vom Nachbarn meines Schwagers machen. Der studiert nämlich irgendwas mit Design. Oder mit Computern, wenn es um die Homepage geht. Wir sagen ihm, was er schreiben soll und er macht es ein bisschen hübsch oder stellt es ins Internet.

Autsch! Das ist meist mein erster Gedanke, wenn ich diese Werbemittel oder Websites sehe. Sie lassen sich leicht identifizieren. Die Inhalte sind in der Regel austauschbar, meist nicht wirklich auf die Zielgruppe ausgerichtet und der Website sieht man an, dass hier ein Programmierer und kein Werbeprofi am Werk war.

Wenn man bedenkt, dass wir über die Dinge reden, die Ihnen neue Kunden und Umsatz bringen sollen, eine ziemlich teure Sparsamkeit, oder?

Sparbeispiel Beratung

Unternehmer Meier hat von seinem Branchenkollegen gehört, dass man in seiner Branche die neue Produktionsmaschine jetzt unbedingt haben muss. Mit ihr lassen sich viel höhere Stückzahlen produzieren und die werden dann natürlich deutlich billiger. Meier kratzt alle liquiden Mittel zusammen und tastet auch seine Kreditlinie an. Schließlich kann er mit der neuen Maschine viel billiger produzieren und wird über niedrigere Preise auch schnell mehr Umsatz generieren.

Leider führt eine plötzliche Wirtschaftskrise eher zu einem Umsatzrückgang als zur gewünschten Umsatzsteigerung. Leider geraten die Preise durch die Überkapazitäten erheblich unter Druck. Leider ist die nun dringend benötigte Liquiditätsreserve mit dem Kauf der neuen Maschine schon aufgebraucht…

Ein unvorhersehbares Ereignis? Vielleicht. Aber auch eine schlechte Finanzierungsstrategie und eine Missachtung der goldenen Bilanzregel. Und wie wären die nötigen Rohstoffe für das Umsatzwachstum finanziert worden, wenn es gut gelaufen wäre? Wurde vorher der Markt analysiert, ob er das entsprechende Potenzial für die höheren Stückzahlen bietet?

Die Beispiele zeigen, übertriebene Sparsamkeit oder Sparen am falschen Ende sind keine guten Erfolgsstrategien. Wenn etwas rauskommen soll, muss auch etwas eingesetzt werden.

Ihr Unternehmensberater für mehr Wachstum

Markus Selders

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