B&U Unternehmer-Podcast – 005 – Kundenorientierung: An welchen Kunden orientieren Sie sich?

Diese Folge des Unternehmer-Podcast handelt von dem wichtigen Thema Kundenorientierung und der Frage: An welchen Kunden orientieren Sie sich?

Viel Spaß beim Hören!

Ihr Berater für Strategie und Marketing im Mittelstand

Markus Selders

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Kundenorientierung: Mit dem Blick des Kunden sehen

Was bedeutet eigentlich das so oft verwendete Schlagwort Kundenorientierung in der Praxis? Kann man sich durch Kundenorientierung noch vom Wettbewerb abheben, wo doch jeder behauptet, sein Unternehmen und seine Mitarbeiter seien kundenorientiert? Für mich lässt sich Kundenorientierung übersetzen als Fähigkeit, sich in seine Kunden hineinzuversetzen.

Kundenorientierung findet überall im Unternehmen statt

Kundenorientierung ist nicht allein Aufgabe des Verkaufs oder des Services. Vielmehr sollte sie Thema in allen Unternehmensbereichen sein. Angefangen bei der Forschung und Entwicklung, über das Marketing und die Kommunikation bis hin zur Bearbeitung eventueller Reklamationen.

Obwohl dies vollkommen offensichtlich und selbstverständlich klingt, sieht es in der Praxis oftmals anders aus. Denken Sie einmal an Situationen, in denen Sie in letzter Zeit selbst Kunde waren. Wie viele schlechte Beispiele fallen Ihnen ein?

Beispiele für mangelnde Kundenorientierung sind vielfältig

Mir fallen spontan gleich mehrere Beispiele für mangelnde Kundenorientierung ein:

  • Da ist der Lieferant, der bei einer terminkritischen Lieferung nicht in der Lage ist, einen Status der Lieferung zu nennen. Auch wenn die Lieferung am Ende rechtzeitig ankommt, verursacht ein solches Vorgehen Stress und Aufwand beim Kunden.
  • Da gibt es Internet-Seiten, auf denen Unternehmen stolz ihr Unternehmen, ihren Fuhrpark und schließlich ihre Produkte präsentieren – aus ihrer technischen Perspektive und sortiert nach ihren internen Produktgruppen. Die Bedürfnisse der Kunden und ihr Nutzen tritt daneben leider vollkommen in den Hintergrund.
  • Da ist der technikverliebte Fachberater im Elektronikfachmarkt, der Ihnen – wenn Sie ihn mal gefunden haben – alle technischen Features eines Produkts herunterbeten kann, Ihnen aber auf die Frage nach der Bedienung für Sie als Laien verständliche Antworten schuldig bleibt.

Was können Sie als Chef für mehr Kundenorientierung tun?

Um mit möglichst einfachen Mitteln Ihre Kundenorientierung zu verbessern, sehen Sie doch morgen einmal einen ganzen Tag lang Ihr Unternehmen mit den Augen eines Kunden aus Ihrer Zielgruppe. Oft sind es Kleinigkeiten, die zu einer Verbesserung führen:

  • Wenn Sie Einzelhändler sind, betreten Sie Ihr Geschäft nach der Öffnung noch einmal durch den Eingang und schauen Sie sich um, wie es ein Kunde auch tun würde. Würden Sie auf Anhieb finden, wonach Sie suchen? Wirkt Ihr Ladengeschäft attraktiv auf Sie?
  • Wenn Sie Kunden beraten, setzen Sie sich – nicht nur gedanklich – einmal auf die andere Seite des Tischs. Betrachten Sie auch Ihr Informationsmaterial. Ist es auf den Wissensstand Ihrer Kunden zugeschnitten oder wimmelt es von (nicht erklärten) Fachbegriffen?
  • Betrachten Sie auch Ihr Werbematerial und Ihre Internetpräsenz. Beschreiben sie nur, was Sie anbieten? Oder wird auch klar, welchen Nutzen Ihr Kunde von Ihrem Angebot hat?

Mit externer Hilfe geht es leichter

Als Chef kennen Sie Ihr Unternehmen in- und auswendig. Für einen objektiven Blick kann daher externe Hilfe notwendig sein. Ein guter Unternehmensberater mit Marketing-Know-how kann Ihnen hier weiterhelfen. Sowohl bei der Beurteilung der Situation und der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen als auch bei der Schärfung Ihres Blicks für mehr Kundenorientierung.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Qualitätsmanagement trifft Marketing

Qualität trifft Marketing - Ein Unternehmensberater hilft, die für den Kunden entscheidenden Qualitätsmerkmale zu bestimmen„Der klassische, rein funktional geprägte Qualitätsbegriff hat damit ausgedient.“, schreibt das Magazin impulse im Artikel „Die Sinne überzeugen“. Gemeint ist, dass Kunden die Qualität von Produkten heute nicht mehr ausschließlich an den technischen Merkmalen festmachen. Vielmehr entscheidet subjektives Empfinden darüber, was Kunden als hochwertig beurteilen.

Technische Qualität verliert als Differenzierungsfaktor an Bedeutung

Wenn sich Produkte über die technische Qualität nicht mehr unterscheiden lassen, ist diese für die Differenzierung der Produkte nicht mehr geeignet. Sie wird sozusagen zum Hygienefaktor, die der Kunde als selbstverständlich betrachtet. Fehlt sie, ist der Kunde enttäuscht oder verärgert. Aber um ihn zu überzeugen ist eben noch mehr nötig.

Entwicklungsabteilung und Marketing müssen zusammenarbeiten

Und so treffen sich Produktentwicklung und Marketing immer früher, um die Qualitätsmerkmale herauszufinden, die der Kunde wirklich belohnt. Denn was nützen technisch perfekte Produkte, wenn der Kunde sie nicht kauft, weil Optik oder Haptik nicht stimmen. Dazu kommt, dass der Kunde viele technische Eigenschaften aufgrund fehlender Kenntnisse überhaupt nicht bewerten kann. Also zieht er andere Merkmale zur Beurteilung heran. Wenn die Autotüre mit einem satten „Plopp“ ins Schloss fällt, fühlen sich die Insassen geborgen und sicher. Ob dieses Geräusch bei einem Unfall wirklich eine Rolle spielt, darf aus technischer Sicht sicher bezweifelt werden.

Was bedeutet dies für den Mittelstand und kleine Unternehmen

Nun vollkommen auf funktionale und technische Qualität zu verzichten und sich ausschließlich den subjektiven Qualitätsmerkmalen zu widmen, wäre sicher der falsche Schluss. Dennoch sollten Unternehmer ihre Produkte und Dienstleistungen mehr aus Sicht der Kunden sehen.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck abrunden – oder verderben. So wird die Qualität eines Malerbetriebs sicher nicht nur daran gemessen, ob die Wand gleichmäßig weiß ist, sondern auch, ob die Mitarbeiter einen kompetenten und gepflegten Eindruck gemacht und die Wohnung wieder sauber und am besten gelüftet verlassen wurde.

Ein Unternehmensberater kann helfen, die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt zu rücken

Doch wie versetzt man sich am besten in die Sicht der Kunden. Wenn man seit Jahren in einer Branche tätig ist, verliert man nur allzu leicht den Blick von außen und konzentriert sich auf die Themen, die innerhalb der Branche gerade hoch im Kurs stehen. Hier kann ein objektiver Blick von außen oftmals völlig neue Einsichten bringen. Ein Unternehmensberater kann helfen, diesen Blickwinkel aus Kundensicht wieder in den Vordergrund zu bringen und Unternehmer dabei unterstützen, die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu verstehen.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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