Leichtere Finanzierung für Existenzgründer – KfW mit neuen Bedingungen zum StartGeld

Die Finanzierung des Gründungsvorhabens ist für die meisten Existenzgründer ein zentrales Thema. Nur die wenigsten sind in der Lage, alle notwendigen Investitionen vollständig aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Um den Finanzierungsbedarf zu decken, ist daher meist Fremdkapital erforderlich. Ein beliebtes Programm zur Finanzierung von kleineren Existenzgründern ist bereits seit längerer Zeit das KfW-StartGeld. Dieses wird nun zum 1. April 2011 von der KfW neu geregelt.

Aus dem KfW-StartGeld wird der KfW-Gründerkredit – StartGeld

Die erste Änderung des beliebten Finanzierungsinstruments ist die Änderung des Namens. Nach der Neustrukturierung der Förderprogramme der KfW wird aus dem KfW-StartGeld der KfW-Gründerkredit – StartGeld. Doch auch wenn der neue Name komplizierter klingt, bringen die Änderungen viele Vorteile für Existenzgründer.

Das ist neu am KfW-Gründerkredit – StartGeld

Die wichtigsten Neuerungen mit der Einführung des KfW-Gründerkredit – StartGeld zum 1. April 2011 sind:

  • Der maximal mögliche Finanzierungsbetrag verdoppelt sich von 50.000 € auf 100.000 €.
  • Der Höchstbetrag für die Finanzierung von Betriebsmitteln steigt von 20.000 € auf 30.000 €.
  • Bis zu einem Kreditbetrag von 25.000 € muss der KfW kein Liquiditätsplan mehr vorgelegt werden.
  • Außerplanmäßige Tilgungen sind künftig nur noch gegen Vorfälligkeitsentschädigungen und nicht mehr kostenlos möglich.

Während der letzte Punkt einen kleinen Wermutstropfen darstellt, sind die anderen Punkte klare Verbesserungen und Vereinfachungen für die Finanzierung von Existenzgründungen. Insbesondere durch die Verdopplung des maximal möglichen Kreditbetrags kommt der neue KfW-Gründerkredit – StartGeld damit für deutlich mehr Existenzgründungen in Frage.

Unterstützung bei der Finanzierung Ihrer Existenzgründung im Raum Aachen

Ich unterstütze Sie gerne bei der Finanzierung Ihrer Existenzgründung. Als Existenzgründungsberater ermittle ich mit Ihnen Ihren individuellen Finanzierungsbedarf, wähle mit Ihnen passende Finanzierungsprogramme aus und unterstütze Sie bei der Erstellung des in der Regel erforderlichen Businessplans.

Ihr Existenzgründungsberater in Aachen

Markus Selders

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Marketing für Existenzgründer – worauf kommt es wirklich an?

Viele Existenzgründer stellen sich beim Thema Marketing Fragen wie diese:

Welcher Grafiker macht mir ein Logo zum bezahlbaren Preis?

Wo bekomme ich günstig Flyer?

Welcher Webdesigner macht für kleines Geld eine Homepage für mich?

Kann ich das Ganze nicht vielleicht auch selbst machen, um Geld zu sparen?

Doch sind das wirklich die richtigen Fragen für ein erfolgreiches Marketing? Aus meiner Erfahrung in der Existenzgründungsberatung weiß ich, dass vorher meist erst noch wichtigere Fragen beantwortet werden müssen.

Marketing für Existenzgründer – die Ausgangssituation

Die Ausgangssituation ist bei den meisten Existenzgründern vergleichbar. Die Mittel sind meist knapp und damit ist auch das Budget für Marketing in der Regel stark begrenzt. Daher ist die Frage nach dem Preis von Marketing-Maßnahmen verständlich und auch berechtigt. Darüber hinaus hat ein Großteil der Existenzgründer bisher kaum oder keine Erfahrung im Marketing.

Marketing für Existenzgründer – die Basis

Die Basis für jedes erfolgreiches Marketing ist absolute Klarheit mindestens über folgende Punkte:

  • Zielgruppe(n)
  • Produkt(e) oder Dienstleistung(en)
  • Nutzenversprechen

Oder anders formuliert: „Was verkaufe ich an wen? Und warum sollte der bei mir kaufen und nicht beim Wettbewerb?“

Existenzgründer (und auch gestandene Unternehmer) die hier klar sind, haben es im Marketing einfacher. Sie müssen keinen „Bauchladen an Jedermann“ verkaufen, sondern sie können aus diesen Punkten leicht ableiten, wo sie ihre Zielgruppe antreffen und welche Marketinginstrumente zur Zielsetzung passen. Meist sind das dann nicht mehr breit gestreute Flyer oder einfach nur eine Website.

Eine klar umrissene Zielgruppe lässt sich effektiver und effizienter bewerben. Mit überzeugenden Nutzenversprechen und geringeren Streuverlusten. So lässt sich letztlich auch mit einem knappen Budget mehr erreichen.

So einfach und banal diese Argumentation klingt. Aus meiner Beratungspraxis mit Existenzgründern und Unternehmern weiß ich, dass wirklich klare Antworten zu den oben genannten Punkten nicht vom Himmel fallen. Die Entwicklung klarer Zielsetzungen ist harte Arbeit und mit einem Coach bzw. Berater in der Regel erheblich einfacher. Ich unterstütze Sie gerne dabei und meine Arbeit lässt sich durch öffentliche Beratungszuschüsse mit bis zu 90% fördern.

Marketing für Existenzgründer – drei Praxistipps

Zum Abschluss möchte ich Ihnen drei Tipps zum Thema Marketing für Existenzgründer mit auf dem Weg geben:

  • Setzen Sie klare Ziele und seien Sie klar in den Punkten Zielgruppen, Produkte bzw. Dienstleistungen und Nutzenversprechen.
  • Sparen Sie nicht am falschen Ende und planen Sie ein ausreichendes Budget für Ihr Marketing ein. Berücksichtigen Sie dabei auch, dass nicht jede Marketing-Aktion ein Erfolg werden wird.
  • Werbung wirkt meist nicht sofort. Planen Sie entsprechende Anlaufzeiten ein. Beim Marketingbudget und in Ihrer Umsatzplanung!

Ihr Marketingberater für Ihre Existenzgründung

Markus Selders

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Nominierter Gründer Michael Güllich präsentiert bei der Zwischenprämierung von AC² den LimbIC Chair

Michael F. Bayer, Geschäftsführer der Gründerregion Aachen, testet den LimbIC Chair

Michael F. Bayer, Geschäftsführer der Gründerregion Aachen, testet den LimbIC Chair

Mit dem Konzept der Einführung des vom Schweizer Neurologen Dr. med. Patrik Künzler entwickelten LimbIC Chairs in den Europäischen Markt war Michael Güllich auf der AC²-Zwischenprämierung gestern Abend unter den für einen Preis nominierten Teilnehmern. Der von mir als Mentor betreute Existenzgründer überraschte die Besucher der Veranstaltung im Haus der StädteRegion Aachen mit der Vorführung von zwei LimbIC Chairs.

Viel Interesse für den LimbIC Chair

Vor- und nach der Preisverleihung nahmen viele Teilnehmer die Möglichkeit wahr, die vollkommen neue Bewegungsfreiheit beim Sitzen selbst zu erfahren. Die meisten hatten sichtlich Spaß dabei und waren begeistert von dem neuen „Stuhl“, bei dem man nicht mehr auf einer starren Sitzfläche sondern auf zwei frei beweglichen Sitzschalen sitzt.

Individuelle Anpassung auf den Käufer

Die Sitzschalen bestehen aus Carbon und werden individuell auf den Käufer angepasst. So sitzen sie wie angegossen und vermitteln so nach einer kurzen Eingewöhnung ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit über die vielen möglichen Bewegungen. Wie vielfältig die Bewegungsmöglichkeiten sind, zeigt dieses Video auf den Berenberg Snow-Polo 2011 in Klosters, wo der Stuhl ebenfalls vor kurzem vorgestellt wurde.





Ich selbst hatte schon im Vorfeld zur gestrigen Veranstaltung die Möglichkeit, mich vom LimbIC Chair zu überzeugen und freue mich schon auf die Verfeinerung des Konzepts für die Endausscheidung.

Ihr Existenzgründungsberater in Aachen

Markus Selders

PS: Mehr zum LimbIC Chair finden Sie unter  www.inno-motion.com.

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Zwischenprämierung im Gründerwettbewerb AC² der Gründerregion Aachen

Im diesjährigen Gründerwettbewerb von AC² gründen und wachsen findet morgen die Zwischenprämierung statt. 20 Gründer(-teams) und ihre Grob-Geschäftspläne wurden nominiert, 10 davon dürfen sich morgen über ein Preisgeld von jeweils 1.000 € freuen.

Veranstaltungsort- und Zeit der Zwischenprämierung

  • Datum und Uhrzeit:
    Dienstag, 1. Februar 2011, 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
  • Ort:
    Haus der StädteRegion Aachen, Zollernstraße 10, 52070 Aachen im „Medienrau
  • Weitere Informationen:
    www.gruenderregion.de

Ihr Existenzgründungsberater in Aachen

Markus Selders

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Brutto oder Netto? Umsatzsteuer in der Umsatzplanung

„Sind die Zahlen inklusive oder ohne Umsatzsteuer?“ – Diese Frage stelle ich regelmäßig, wenn ich mit Existenzgründern über ihre Umsatzplanung spreche. Zugegeben, der größte Teil reagiert leicht entsetzt und antwortet: „Natürlich ohne Umsatzsteuer!“

Immer wieder kommt es jedoch vor, dass die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer in die Umsatzplanung mit eingerechnet wird. Insbesondere bei kleineren Existenzgründungen ist das Bewusstsein für die Umsatzsteuer oftmals noch nicht besonders gut ausgeprägt.

Die Umsatzsteuer gehört Ihnen nicht!

Obwohl die Umsatzsteuer auf Ihr Konto oder in Ihre Kasse fließt, gehört Sie Ihnen streng genommen nicht. Sie „dürfen“ sie nur für das Finanzamt einnehmen, um sie bei der nächsten Umsatzsteuer-Voranmeldung wieder an das Finanzamt abzuführen. Wenn Sie also 119 Euro einnehmen, gehören davon im Normalfall nur 100 Euro. Die restlichen 19 Euro gehen als Umsatzsteuer ans Finanzamt.

Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer, Vorsteuer – Was bedeuten diese Begriffe?

Für Gründer ist die Vielzahl der Begriffe manchmal verwirrend. Kurz erklärt haben sie folgende Bedeutungen:

  • Umsatzsteuer:
    Die Umsatzsteuer berechnet sich nach Ihren Umsätzen. Der Standardsteuersatz liegt derzeit bei 19%, der ermäßigte Steuersatz (z.B. für Nahrungsmittel) bei 7%. Sie wird auf den Netto-Umsatz aufgeschlagen. Das heißt auf 100 € Netto-Umsatz werden 19 € Umsatzsteuer erhoben.
  • Vorsteuer:
    Vorsteuer für Sie ist die Umsatzsteuer, die Ihre Lieferanten auf ihren Rechnungen ausweisen. Diese können Sie beim Finanzamt geltend machen und von Ihrer Umsatzsteuer abziehen.
  • Mehrwertsteuer:
    Die Steuer heißt insgesamt Mehrwertsteuer, weil jedes Unternehmen nur den von ihm geschaffenen Mehrwert versteuern muss. So wird vermieden, dass Vorleistungen mehrfach besteuert werden. Das ergibt sich ganz kurz gesagt aus der Rechnung
    Umsatzsteuer – Vorsteuer = ans Finanzamt abzuführende Mehrwertsteuer.
  • Brutto / Netto:
    Brutto heißt in diesem Zusammenhang inklusive Mehrwertsteuer. Netto heißt ohne Mehrwertsteuer.

Allgemeiner Sprachgebrauch zwischen Kaufleuten

In der Preisauszeichnung gegenüber Privatkunden ist es vorgeschrieben ist, die Preise inklusive Mehrwertsteuer anzugeben. Geschäftsleute unter sicher verhandeln Preise in der Regel „zzgl. MwSt.“. Das liegt auch daran, dass die Mehrwertsteuer für einen Unternehmer im Einkauf nicht entscheidungsrelevant ist, da er sie ja als Vorsteuer wieder absetzen kann.

Im Zweifel hilft ein kompetenter Steuerberater

Dieser Blogbeitrag kann und soll eine individuelle Beratung beim Steuerberater nicht ersetzen. Gerne empfehle ich Ihnen einen kompetenten Steuerberater, der Sie kompetent und individuell zu diesen Themen berät. Sprechen Sie mich dazu einfach an!

Und wie ist das nun mit der Mehrwertsteuer in der Umsatzplanung?

In der Rentabilitätsplanung werden die Beträge in aller Regel ohne Umsatzsteuer angegeben. Umsatz und Kosten werden hier mit den Nettobeträgen eingeplant.

In der Liquiditätsplanung spielt die Umsatzsteuer dagegen insbesondere bei größeren Investitionen schon eine Rolle. Zwar zahlt das Finanzamt auch Umsatzsteuererstattungen, wenn die gezahlte Vorsteuer höher ist als die eingenommene Umsatzsteuer, doch zunächst muss die Umsatzsteuer vorfinanziert werden.

Wenn wir gemeinsam eine Planung für Ihre Existenzgründung erarbeiten, werden wir diese Aspekte natürlich berücksichtigen. Ich freue mich auf Ihren Anruf unter (0241) 435 59 38.

Ihr Existenzgründungsberater in Aachen

Markus Selders

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