Gründungen aus der Arbeitslosigkeit sind erfolgreicher als erwartet

Notgründungen leben lange“ berichtet impulse.de heute und nimmt Bezug auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA). Demnach sind gut 70 Prozent aller Gründer, die mit Hilfen der Arbeitsagentur starteten, nach fünf Jahren noch am Markt – eine beachtliche Quote.

Nur wenige Gründungen aus der Arbeitslosigkeit sind reine Notgründungen

Nur zwölf Prozent sind sogenannte „reine Notgründungen“. 16 Prozent der Arbeitslosen werden ausschließlich von „positiven Gründungsmotiven“ geleitet – zum Beispiel durch die Entdeckung einer Marktlücke. Bei 72 Prozent aller Gründer aus der Arbeitslosigkeit spielt wenigstens ein positives Gründungsmotiv eine Rolle.

Forscher fordern mehr Marktorientierung

Die Forscher fordern die Arbeitsagenturen laut impulse.de auf, von angehenden Unternehmern mehr Konzentration auf den Markt zu verlangen – eine Einschätzung, die ich nur unterschreiben kann. Aus meiner Erfahrung heraus sind die Thema Marktstrategien und Marketing die größten Herausforderungen – sowohl vor als auch nach der Gründung.

Beratungszuschüsse nutzen

Darum empfehle ich allen Gründern, die staatlichen Angebote für die Beratungsförderung intensiv zu nutzen, um gemeinsam mit einem Fachmann an diesen wichtigen Themen zu arbeiten. Vor der Existenzgründung hilft das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW. Im ersten Jahr nach der Gründung werden Gründer, die Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld erhalten, mit dem Gründercoaching Deutschland sogar besonders gefördert: Sie erhalten 90% Zuschuss und müssen diesen auch nicht vorfinanzieren!

Nutzen Sie diese Angebote, damit auch Ihr Unternehmen in fünf Jahren gesund dasteht!

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Marketing oder Werbung – wo ist denn da der Unterschied?

Diese oder ähnliche Fragen höre ich recht oft in Gesprächen mit Kunden oder Interessenten. Im allgemeinen Sprachgebrauch denkt man beim Stichwort Marketing sofort an Werbeagenturen und die verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen wie Zeitungsanzeigen, Flyer, Websites usw.

Marketing ist eine Führungsaufgabe

Dabei ist Marketing viel mehr als Werbung. Ich sehe Marketing vor allem als Führungsaufgabe. Von den vielfältigen Marketingdefinitionen, die Sie bei Wikipedia nachlesen können, gefällt mir die Marketing-Definition von Meffert am besten. Er definiert Marketing als „bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens“.

Marketing als Führungsaufgabe lässt sich nicht einfach delegieren

Besonders gut gefällt mir an dieser Definition, dass Sie das Thema Marketing dort hinbringt, wo es hingehört: An die Spitze des Unternehmens. Wenn Sie Marketing als Führungsaufgabe verstehen, wird schnell deutlich, dass es sich nicht einfach delegieren lässt.

Das ist auch der Grund, warum „entwerfen Sie doch mal schnell einen Flyer“ nicht funktioniert und warum seriöse Agenturen auf solche Anfragen nicht eingehen werden. Ähnliches gilt für viele andere Werbemittel, ob es nun eine Zeitungsanzeige oder eine Homepage aus dem Baukasten ist.

Marketing ist ein strategisches Thema

Zugegeben, bei dieser Sichtweise verschwimmt die Grenze zwischen Marketing und Strategie. Es kommen Fragen auf wie diese:

  • Welche Märkte oder Marktsegmente sollen bearbeitet werden?
  • Aus welchen Märkten ziehen Sie sich als Unternehmer langfristig besser zurück?
  • Welche Preisstrategie wollen wir verfolgen?

Marketing und Strategieberatung sind eng verwand

Aus diesen Fragen wird schnell deutlich, wie eng die Themen Marketing und Strategie miteinander verwandt sind. Dies ist einer der Gründe, warum wir sowohl Strategieberatung als auch Marketingberatung für unsere mittelständischen Kunden anbieten. Beides übrigens Themen, die sich durch attraktive Beratungszuschüsse fördern lassen.

Und wo bleibt nun die Werbung?

In dieser Sichtweise ist Werbung ein Bestandteil des Marketings. Sie nimmt einen wichtigen Platz ein, bleibt aber dem Marketing klar untergeordnet. Sie ist nur eins der Instrumente im Marketing-Mix, auf den ich in einem anderen Beitrag noch einmal detaillierter eingehen werde.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Unternehmensnachfolge oder Neugründung?

Eine interessante Einführung in die Vorteile der Unternehmensnachfolge habe ich heute im Blog der Bürgschaftsbank Hessen gefunden. Im Blog-Beitrag „Neugründung oder Unternehmenskauf“ wird vor allem darauf hingewiesen, dass der Existenzgründer bei der Unternehmensnachfolge eine komplett funktionierende Organisation mit Mitarbeitern und Produkten übernehmen kann. Insbesondere für bereits führungserfahrene Existenzgründer ist dies ein wesentlicher Vorteil.

Gründungszuschuss und Unternehmensnachfolge

Besonders betont wird das Thema Gründungszuschuss. Existenzgründer, die ein Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit heraus übernehmen, haben ebenso einen Anspruch auf Gründungszuschuss, wie Existenzgründer, die ein völlig neues Unternehmen gründen.

Beratung bei der Unternehmensnachfolge wird besonders gefördert

Bei uns in NRW wird Beratung bei der Unternehmensnachfolge über das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW sogar besonders gefördert. Gründer, die ein bestehendes Unternehmen übernehmen wollen, bekommen einen Zuschuss für sechs Beratertage – zwei Tage mehr als bei Neugründungen. Der Zuschuss beträgt dabei 50% des Beraterhonorars. Er kann von allen Gründern in Anspruch genommen werden, unabhängig davon, ob sie arbeitslos sind oder nicht.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Was Ihr Businessplan mit einer Autofahrt gemeinsam hat

Businessplan-Erstellung verglichen mit einer Autofahrt. Ihr Businessplan-Berater für den Raum Aachen - Köln - Düsseldorf„Warum soll ich mein Geschäft planen, wenn die Zukunft doch ohnehin nicht vorhersehbar ist?“ Diese Frage bekomme ich gelegentlich von Gründern und Unternehmern gestellt, wenn es um das Thema Businessplan (oder Geschäftsplanung) geht. Auch wenn an dem Sprichwort „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“ durchaus etwas Wahres dran ist, hat die Erstellung eines Businessplans durchaus ihren Sinn.

Die Planung gibt den Kurs vor

Reisen Sie gedanklich in eine völlig fremde Großstadt Ihrer Wahl. Überlegen Sie sich eine Sehenswürdigkeit, die Sie gerne sehen möchten. Mieten Sie sich ein Auto (ein altmodisches ohne Navigationssystem). Fahren Sie einfach drauf los und schauen Sie, ob Sie die Sehenswürdigkeit finden.

Ein verrückter Vorschlag? Das würde doch keiner so machen? Vergleichen Sie die Situation mal mit einer Existenzgründung: Die völlig fremde Stadt ist die neue Welt, in der Sie sich als frischgebackener Unternehmer erst noch zurecht finden müssen. Die Sehenswürdigkeit das (eher wage) Ziel, wo Sie mit Ihrem Geschäft hinkommen möchten. Und doch gibt es viele Existenzgründer und Unternehmer, die die Erstellung eines Businessplans für Zeitverschwendung halten.

Nur wer plant, kann den Irrtum erkennen

Nun schauen Sie sich vorher einen Stadtplan an. Sie suchen sich die beste Route aus und fahren los. Sie starten in die richtige Richtung, biegen ein paar Mal ab und finden sich plötzlich in einer kleinen Nebenstraße, deren Name auf Ihrer Route nicht vorkommt. Was ist passiert? Sie schauen auf die Karte und stellen fest, dass Sie an einer Kreuzung falsch abgebogen sind. Sie erkennen Ihren Irrtum und nach einem kurzen Umweg sind Sie wieder auf dem richtigen Weg.

Ähnlich funktioniert auch Ihr Businessplan. Er hilft Ihnen, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern – bevor das Konto leer ist und Ihr junges Unternehmen vor dem Aus steht.

Mit Puffern planen

Wenn Sie in einer fremden Stadt unterwegs sind, werden Sie sicher etwas mehr Zeit einplanen, um Ihr Ziel zu erreichen. Sie wissen, dass Verzögerungen auftreten werden. Sei es, weil Sie sich verfahren, oder weil mal wieder genau auf Ihrer Strecke eine Baustelle ist.

Meine Empfehlung lautet daher: Planen Sie auch in Ihren Businessplan ausreichend Puffer ein. Verplanen Sie nicht Ihre ganze Zeit. Lassen Sie sich etwas Luft für das Unvorhergesehene und die unvermeidbaren Irrtümer.

Szenarien: Die hohe Kunst der Planung

Nein, es wird nicht kompliziert. Denken Sie wieder an eine Autofahrt. Diesmal möchten Sie mit dem Auto in den Süden fahren. Sie wissen, es ist Urlaubszeit und damit Staugefahr. Sie schauen auf die Karte und überlegen sich schon vor der Fahrt, wie Sie kritische Strecken ggfs. umfahren können. Oder ob Sie unterwegs übernachten, wenn gar nichts mehr geht. Kurz: Sie denken in Szenarien.

Ähnlich einfach funktionieren Szenarien in Ihrem Businessplan. Sie suchen nach kritischen Punkten in Ihrem zukünftigen Geschäft und fragen sich: „Was wäre wenn?“ Daraus ergeben sich die Szenarien für Ihren Businessplan. Die „Zufälle“ treffen Sie nicht mehr unvorbereitet.

Scheuen Sie sich nicht, nach dem Weg zu fragen

Wie bei der Autofahrt gilt auch beim Businessplan: Lassen Sie sich ruhig helfen. Wenn Sie Unterstützung bei der Aufstellung oder Weiterentwicklung Ihres Businessplans benötigen, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an:

E-Mail: Markus.Selders@beraten-und-umsetzen.de
Telefon: 0241 4355938

Ihr Existenzgründungsberater für den Raum Aachen – Köln – Düsseldorf

Markus Selders

PS: Für die Beratung bei der Businessplan-Erstellung gibt es attraktive Zuschüsse: Vor der Gründung über das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW, nach der Existenzgründung das Gründercoaching Deutschland und für bereits etablierte Unternehmen das Programm Förderung von Unternehmensberatungen.

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Gründungszuschuss und Gründercoaching: Beratungsförderung sinnvoll nutzen

Sie haben sich innerhalb der letzten 12 Monate selbstständig gemacht und bekommen den Gründungszuschuss? Dann können Sie über die KfW ein spezielles Gründercoaching für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit in Anspruch nehmen.

3.600 € vom Staat zusätzlich zum Gründungszuschuss

Über das Gründercoaching Deutschland können Empfänger des Gründungszuschusses innerhalb der ersten 12 Monate nach der Existenzgründung eine Beratungsförderung beantragen. Dabei werden 90% des Beraterhonorars (maximal 4.000 €) von der KfW übernommen. Sie zahlen nur 10% und die meist ohnehin abzugsfähige Umsatzsteuer.

Gründungszuschuss und Gründercoaching – eine Beispielrechnung

  • Sie beauftragen einen Unternehmensberater, z.B. um Ihre Marketingstrategie weiter zu verbessern und die Wachstumsplanung für die Zukunft mit Ihnen auszuarbeiten.
  • Insgesamt fallen 5 Beratertage oder 40 Stunden für die Beratung an. (In 40 Stunden lässt sich übrigens einiges bewegen.)
  • Der Berater erhält ein Honorar von 100 € je Stunde zzgl. MwSt. (Für einen guten Berater ist das ein angemessener Satz.)
  • 400 € Eigenanteil zzgl. 760 € MwSt. zahlen Sie an den Berater.
  • 3.600 € zahlt die KfW nach Abschluss des Gründercoachings direkt an den Berater.
  • Bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung machen Sie die 760 € Vorsteuer geltend und erhalten Sie vom Finanzamt zurück.
  • Es verbleiben lediglich 400 €, die Sie selbst tragen müssen.

Gründungszuschuss und Gründercoaching – vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten des Gründercoachings sind vielfältig. Hier nur einige Beispiele, wie Sie das Gründercoaching im ersten Jahr nach der Gründung für sich nutzen können:

  • Entwickeln Sie eine neue Marketingstrategie und einen Marketing-Plan für das nächste Jahr.
  • Ziehen Sie eine Zwischenbilanz und stellen Sie Ihr Vorhaben noch einmal auf den Prüfstand.
  • Entwickeln Sie einen Wachstumsplan für die nächsten Monate und Jahre.
  • Schließen Sie Lücken in Ihrem kaufmännischen Wissen.

Gründungszuschuss und Gründercoaching – der Ablauf

Ich empfehle folgendes Vorgehen zur Beantragung und Durchführung eines Gründercoachings:

  • Suchen Sie einen Berater, der in der Beraterbörse der KfW gelistet und für das Gründercoaching Deutschland freigeschaltet ist.
  • Besprechen Sie mit Ihm Ihre Erwartungen und Ziele an das Gründercoaching. Er wird Ihnen einen Vorschlag für das Vorgehen und eine Schätzung der Kosten geben. Im persönlichen Gespräch wird sich auch zeigen, ob das Vertrauensverhältnis und die Chemie stimmen.
  • Beantragen Sie das Gründercoaching bei einem Regionalpartner der KfW.
  • Schließen Sie den Coaching-Vertrag mit dem Gründercoach und senden Sie Ihn an den Regionalpartner.
  • Beginnen Sie das Coaching nach der Prüfung des Vertrags durch die KfW.
  • Nach Abschluss des Coachings reichen Sie folgenden Unterlagen als Original oder beglaubigte Kopie beim Regionalpartner ein:
    • Gesamtrechnung des Gründercoachs
    • Coachingbericht
    • Kontoauszug als Zahlungsbeleg
  • Die KfW zahlt den Beratungszuschuss direkt an den Coach, wenn dies im Coachingvertrag vereinbart wurde.

Gründungszuschuss und Gründercoaching im Raum Aachen – Köln – Düsseldorf

Ich bin in der Beraterbörse der KfW gelistet und für das Gründercoaching Deutschland freigeschaltet. Schwerpunkte meiner Beratungstätigkeit sind die Themen Marketing, Strategie und Internet. Gründercoachings führe ich vorwiegend im Raum Aachen – Köln – Düsseldorf durch, da Fahrt- und Reisespesen nicht förderfähig sind und vom Unternehmer selbst gezahlt werden müssten.

Ihr Gründercoach

Markus Selders

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