Wie sieht Ihre Liquidität in sechs Monaten aus? Wie lange reichen Ihre liquiden Mittel, wenn keine Einnahmen mehr fließen würden? Welche (vorhersehbare und unvorhersehbare) Zahlungen können Sie ohne größere Probleme wegstecken?
Fehlende Planung ist die häufigste Ursache für Liquiditätsengpässe
Wenn Sie auf diese Fragen keine Antworten kennen, stehen Sie nicht alleine da. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen das Thema Liquiditätsmanagement vernachlässigen. Dennoch ist genau die fehlende Transparenz über die Liquiditätsentwicklung eine häufige Ursache für ernsthafte Probleme.
Alarmsignal für einen drohenden Liquiditätsengpass: Das ständig überzogene Konto
Ein typisches Alarmsignal für einen drohenden Liquiditätsengpass ist ein ständig ausgeschöpfter Kontokorrentrahmen auf dem Geschäftsgirokonto. In der Praxis steht das Geschäftsgirokonto in vielen Betrieben übers Jahr gesehen mehr im Minus als im Plus. Oftmals wird ein Guthaben sofort wieder investiert.
Liquiditätsreserven schützen vor Engpässen
Dabei sollte ein gesundes Unternehmen über ausreichende Liquiditätsreserven verfügen, um auch unvorhergesehene Ereignisse oder eine – vorübergehende – Flaute problemlos zu überstehen, ohne dass es zu Engpässen kommt.
Liquidität macht frei
Wenn Sie bei einem Liquiditätsengpass zu Ihrer Hausbank müssen, ist Ihre Verhandlungsposition eher schlecht. Wenn Sie eine neue Investition tätigen wollen und über ausreichend liquide Mittel verfügen, ist Ihre Position deutlich besser. Und auch bei Ihren Lieferanten sind Sie mit Geld auf dem Konto in einer guten Verhandlungsposition. Da dort die Liquidität ebenfalls ein Thema ist, können Sie unter Umständen gute Rabatte aushandeln, wenn Sie sofort zahlen können.
Die Liquiditätsplanung
Zu Beginn der Liquiditätsplanung steht eine Analyse Ihrer aktuellen Situation. Sind liquide Mittel unnötig lange z.B. im Warenlager gebunden? Wie sind die Zahlungsziele bei Kunden und Lieferanten? Werden Sie eingehalten?
Nach der Bestandsaufnahme werden die Zahlen für die Zukunft geplant. Wie werden sich Umsätze, Mitarbeiterzahlen und andere laufenden Kosten entwickeln? Welche Auswirkungen hat das auf die Zahlungsströme im Unternehmen? Stehen Investitionen an? Wie werden diese finanziert?
Ergebnis der Planung ist ein Liquiditätsplan, der deutlich zeigt, ob zu jedem Zeitpunkt ausreichend liquide Mittel vorhanden sind. Idealerweise enthält er darüber hinaus verschiedene Szenarien, damit auch bei schlechter Geschäftsentwicklung kein Liquiditätsengpass entsteht.
Unterstützung bei der Liquiditätsplanung
Wenn Sie bei der Erstellung Ihrer Liquiditätsplanung Hilfe benötigen, rufen Sie mich unter (0241) 435 59 38 an. Ich unterstütze Sie gerne!
Ihr Unternehmensberater aus Aachen
Markus Selders









