Das Statistische Bundesamt meldet heute, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal einen Rekordzuwachs von 2,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal verzeichnet. Das ist eine gute Nachricht, aber sicherlich kein Grund, sich nun entspannt zurückzulehnen.
Den Aufschwung erarbeiten
Auch wenn der Aufschwung die für viele Unternehmen sehr schwierige Situation des letzten Jahres nun etwas abmildert, aus Sicht des einzelnen Unternehmens ist ein gesamtwirtschaftlicher Aufschwung noch kein Garant für individuellen Erfolg. Dieser hängt noch von vielen weiteren Faktoren ab.
Wie sind Sie im Wettbewerb aufgestellt?
Wenn Konsumenten mehr kaufen oder Dienstleistungen beauftragen, tun sie das bei dem Anbieter, der Ihre Bedürfnisse am besten erfüllt. Dazu müssen Sie den Anbieter am Markt erst einmal wahrnehmen. Viele Unternehmen haben in der Krise auch am Marketing gespart. Wenn sie diesen Sparkurs beibehalten, kann es passieren, dass der Aufschwung nun an ihnen vorbeizieht. Weil andere hier besser aufgestellt sind.
Wie wirkt sich der Aufschwung auf die Finanzierung aus?
Aufschwung bedeutet Aufträge. Und die müssen häufig vorfinanziert werden. Dies bedeutet, dass der Liquiditätsbedarf steigt. Viele Liquiditätspolster sind jedoch durch das letzte Jahr weitgehend aufgezehrt. Hier gilt es, den Engpass frühzeitig zu erkennen um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Haben Sie den Aufschwung bemerkt?
Wenn der Aufschwung des letzten Quartals an Ihnen vorbei gegangen ist, sollten Sie sich Gedanken machen. Stimmt mein Waren- und Leistungsangebot? Spreche ich die richtigen Zielgruppen an? Investiere ich genug in Marketing und mache ich die richtigen Marketingmaßnahmen?
Lassen Sie uns diese Punkte gemeinsam anpacken! Damit der Aufschwung auch bei Ihnen ankommt.
Ihr Unternehmensberater aus Aachen
Markus Selders

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Dass Unternehmensberater im Mittelstand nicht immer den besten Ruf haben, ist für mich nichts neues. Als seriöser Unternehmensberater muss ich bei Mittelständler oft Vorbehalte ausräumen, die andere zu verantworten haben. Schließlich ist der Begriff des Unternehmensberaters nicht geschützt und so darf sich jeder so nennen – unabhängig von der (vorhandenen oder nicht vorhandenen) Qualifikation.
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Das Bild des Unternehmensberaters ist gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen oft unscharf. Ihre Chefs stellen sich die Frage, ob und wie ein Unternehmensberater bei der Lösung von aktuellen Problemstellungen helfen kann. Dieser Beitrag soll einen Überblick darüber geben, wie ein Unternehmensberater im Mittelstand unterstüzen kann.