Sparen – koste es, was es wolle?

Sparsamkeit – richtig dosiert – ist eine wichtige Unternehmertugend. Übertriebene Sparsamkeit oder Sparen am falschen Ende kann dagegen richtig teuer werden. Geiz ist eben nicht immer geil und für Unternehmer selten wirklich erfolgversprechend.

Sparbeispiel Schmierpapier

Im Unternehmen von Herrn Müller werden die Fehldrucke aus dem Laserdrucker als Schmierpapier weiterverwendet. Die Ausdrucke werden in ein Fach gelegt und sollen für Notizen benutzt werden. Ein lobenswerter Ansatz, um Kosten und natürliche Ressourcen zu sparen?

Im Stapel liegen auch vertrauliche Fehldrucke und ein falsch gelaufener Rechnungslauf. Ein Mitarbeiter zieht zum Schreiben einige Blätter aus dem Fach. Einige Kundenanrufe weiter will er selbst Rechnungen verschicken und hat den Stapel versehentlich umgedreht. Mehr zufällig schaut er beim kuvertieren der Briefe auf das Datum und stellt fest, dass es sich um eine alte und zudem falsche Rechnung handelt. Mit so viel Sparsamkeit macht man keinen professionellen Eindruck beim Kunden.

Notizblöcke kosten – selbst mit eigenem Logo –nicht die Welt und hätten diesen Beinahe-Fehler mit peinlicher Außenwirkung sicher verhindert. Zudem freuen sich auch Kunden über einen Block als Präsent, mit dem Sie in Erinnerung bleiben.

Sparbeispiel Lohnkosten

Mitarbeiter sind vor allem eins: Ein Kostenfaktor. Die Arbeit möglichst billig erledigen zu lassen, erhöht den Deckungsbeitrag und damit den Gewinn. Logisch, oder?

Wirklich gute Mitarbeiter müssen sich selten Sorgen um ihren Job machen. Sie wissen, was sie wert sind und dass ihr Können und Wissen auch bei anderen Arbeitgebern geschätzt und honoriert wird. Vielleicht werden Sie sie zu einem niedrigen Gehalt einstellen können, wenn der Arbeitsmarkt gerade schlecht dasteht. Aber werden Sie sie auch halten können, wenn die Nachfrage nach Fachkräften wieder steigt?

Ein hohes Gehalt ist natürlich kein Garant dafür, dass nur hochqualifizierte Mitarbeiter für Sie arbeiten. Die Pflicht zur Auswahl und Beurteilung liegt bei Ihnen als Unternehmer. Ein absoluter Niedriglohn dürfte allerdings eine gute Garantie dafür sein, dass die Auswahl an wirklich guten Mitarbeitern gegen Null geht.

Sparbeispiel Marketing

Werbung ist teuer. Uns kennt man am Ort. Das bisschen Werbung, das wir benötigen, kann der Sohn vom Nachbarn meines Schwagers machen. Der studiert nämlich irgendwas mit Design. Oder mit Computern, wenn es um die Homepage geht. Wir sagen ihm, was er schreiben soll und er macht es ein bisschen hübsch oder stellt es ins Internet.

Autsch! Das ist meist mein erster Gedanke, wenn ich diese Werbemittel oder Websites sehe. Sie lassen sich leicht identifizieren. Die Inhalte sind in der Regel austauschbar, meist nicht wirklich auf die Zielgruppe ausgerichtet und der Website sieht man an, dass hier ein Programmierer und kein Werbeprofi am Werk war.

Wenn man bedenkt, dass wir über die Dinge reden, die Ihnen neue Kunden und Umsatz bringen sollen, eine ziemlich teure Sparsamkeit, oder?

Sparbeispiel Beratung

Unternehmer Meier hat von seinem Branchenkollegen gehört, dass man in seiner Branche die neue Produktionsmaschine jetzt unbedingt haben muss. Mit ihr lassen sich viel höhere Stückzahlen produzieren und die werden dann natürlich deutlich billiger. Meier kratzt alle liquiden Mittel zusammen und tastet auch seine Kreditlinie an. Schließlich kann er mit der neuen Maschine viel billiger produzieren und wird über niedrigere Preise auch schnell mehr Umsatz generieren.

Leider führt eine plötzliche Wirtschaftskrise eher zu einem Umsatzrückgang als zur gewünschten Umsatzsteigerung. Leider geraten die Preise durch die Überkapazitäten erheblich unter Druck. Leider ist die nun dringend benötigte Liquiditätsreserve mit dem Kauf der neuen Maschine schon aufgebraucht…

Ein unvorhersehbares Ereignis? Vielleicht. Aber auch eine schlechte Finanzierungsstrategie und eine Missachtung der goldenen Bilanzregel. Und wie wären die nötigen Rohstoffe für das Umsatzwachstum finanziert worden, wenn es gut gelaufen wäre? Wurde vorher der Markt analysiert, ob er das entsprechende Potenzial für die höheren Stückzahlen bietet?

Die Beispiele zeigen, übertriebene Sparsamkeit oder Sparen am falschen Ende sind keine guten Erfolgsstrategien. Wenn etwas rauskommen soll, muss auch etwas eingesetzt werden.

Ihr Unternehmensberater für mehr Wachstum

Markus Selders

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Unternehmer oder Unterlasser?

Sind Sie ein Unternehmer oder eine Unternehmerin? Wie viel Zeit und Geld haben Sie im letzten Monat in die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens investiert? Wissen Sie, ob Ihre Kunden wirklich das benötigen, was Sie anbieten? Haben Sie neue Ideen gehabt, ausgearbeitet und umgesetzt?

Unternehmer kommt von unternehmen, nicht von unterlassen

Ich möchte Sie nicht zu blindem Aktionismus ermutigen, ganz im Gegenteil. Neue Produkte, Leistungen und Vermarktungsideen müssen systematisch

  • gefunden,
  • ausgearbeitet
  • umgesetzt und
  • überprüft

werden, damit sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen. Dieser Prozess erfordert viel Ausdauer. Ausdauer, für die im Tagesgeschäft oft vermeintlich kein Platz ist. Und diese Aufgabe ist anstrengend. Sie erfordert die Bereitschaft, gewohnte Wege zu verlassen und neue Gebiete zu erkunden. Dies ist insbesondere alleine und im stillen Kämmerlein keine leichte Übung.

Die Schätze liegen abseits der ausgetretenen Pfade

Mit interessanten Marktlücken, Zielgruppen, Vorgehensweisen und Produkten verhält es sich ähnlich wie mit den idyllischen Plätzen, an denen Sie Ihren Urlaub verbringen. Sie liegen meist nicht direkt an der Autobahn, auf der sich der Mainstream in hoher Geschwindigkeit und mit eng gesteckter Bewegungsfreiheit in eine vorgegebene Richtung bewegt.

Verlassen Sie also ausgetretene Pfade. Hinterfragen Sie die Spielregeln Ihrer Branche und erkunden Sie neues Gebiet. Zunächst vorsichtig mit begrenztem Einsatz, denn neben den großen Chancen lauern abseits eingefahrener Wege selbstverständlich auch Fallen und Gefahren.

Mit Unterstützung schneller und besser vorankommen

Die Unternehmung, neue Märkte, Zielgruppen, Produkte oder Vorgehensweise zu erkunden, ist kein Projekt für einen Einzelkämpfer. Als Unternehmensberater und Coach unterstütze ich Sie gerne im gesamten Prozess von der Ideenfindung bis zur Überprüfung mit Rat und Tat.

Ich freue mich über Ihren Anruf unter: (0241) 435 59 38

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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Nur wer sich Ziele setzt, kann sie auch erreichen

Logisch oder? Wenn Sie Ziele erreichen wollen, müssen Sie erst einmal welche haben. Dennoch werden in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen keine klaren Ziele für die zukünftige Entwicklung festgelegt. Bei einigen dieser Unternehmen gewinnt man den Eindruck, sie lassen sich eher vom Markt treiben als ihre eigene Zukunft aktiv zu gestalten.

Gute Ziele – schlechte Ziele

Beim Setzen von Zielen kann man einiges falsch machen. „Nächstes Jahr wollen wir unseren Umsatz steigern.“ oder „Wir wollen kundenfreundlicher werden.“ sind nette Absichtserklärungen, aber keine gut formulierten Ziele.

Besser sind messbare und konkrete Zielformulierungen mit einer klaren Terminierung. Also: „Im Jahr 2012 wollen wir unseren Umsatz um 15% steigern.“ oder „Wir möchten bis zum 31.12.2011 die Quote der Kundenbeschwerden je Kontakt mit dem Service auf 1% reduzieren.“

Die emotionale Komponente

Neben der klaren Formulierung Ihrer Ziele haben diese immer auch eine emotionale Komponente für Sie als Unternehmer. Was bedeuten 10% mehr Umsatz für Sie persönlich? Was ändert sich? Können Sie sich in die zukünftige Situation hineinversetzen? Lassen Sie diese Aspekte außer Acht, so bleiben Ziele häufig abstrakt und bieten wenig Motivation, ihre Verwirklichung auch anzugehen.

Regelmäßig an den Zielen arbeiten

Ziele zu setzen und zu verwirklichen ist ein Marathon, kein Sprint. Es reicht nicht, die Ziele zu formulieren und dann in der Schublade verschwinden zu lassen. Vielmehr sollten Sie regelmäßig prüfen, ob Sie für die Verwirklichung Ihre Ziele auf dem richtigen Weg sind. Ich empfehle diese Arbeit monatlich, mindestens aber einmal je Quartal.

Zielsetzung und Zielarbeit: Alleine oder mit Unterstützung?

Die konsequente und regelmäßige Arbeit an den Zielen erfordert einiges an Disziplin. Aus meinen Erfahrungen weiß ich, dass diese im Tagesgeschäft für dieses Thema nicht immer aufgebracht wird. Und wer es nicht gewohnt ist, sich klare Ziele zu setzen, tut sich gerade am Anfang damit meist schwer.

Mit einem erfahrenen Berater, der solange die richtigen Fragen stellt, bis die Ziele wirklich klar definiert und schriftlich fixiert sind, fällt es den meisten Unternehmern das Setzen von Zielen erheblich leichter. Gleichzeitig erinnert ein guter Berater regelmäßig daran, konsequent und diszipliniert an den Zielen zu arbeiten.

Der Aufwand ist dabei überschaubar. Meist sind auf das Jahr gerechnet nur wenige Stunden im Monat notwendig. Wenn Sie anspruchsvolle Ziele setzen und auch erreichen, ist dies eine lohnende Investition.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie an Ihren Zielen arbeiten? Dann freue mich über Ihren Anruf unter: (0241) 435 59 38.

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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Setzen Sie 2011 Ihre guten Ideen erfolgreich um!

Zunächst möchte ich allen Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011 wünschen. Ich hoffe Sie hatten schöne Festtage und sind gut ins neue Jahr gekommen.

Sicher haben Sie auch schon viele gute Ideen, was Sie dieses Jahr in Ihrem Unternehmen verändern und verbessern möchten. Vielleicht haben Sie sich vorgenommen, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen, neue Kunden zu gewinnen oder in die Erweiterung Ihres Betriebs zu investieren.

Die Euphorie zum Jahresanfang in erfolgreiches Handeln umsetzen

Wichtig ist es nun, die Euphorie zum Jahresbeginn in dauerhaftes und konsequentes Handeln zu verwandeln. Dazu hilft es, Ihre Ziele und Pläne zu konkretisieren, sie greif- und messbar zu machen. Das ist auch in der euphorischen Phase am Jahresbeginn häufig keine leichte Aufgabe. Ganz besonders dann nicht, wenn man sie alleine erledigen muss.

Die Umsetzung auch guter Ideen erfordert viel Durchhaltevermögen

Je konkreter Ihre Ziele und Pläne gefasst sind, desto einfacher ist es, im Laufe des Jahres dran zu bleiben und sie konsequent zu verfolgen. Doch selbst gut formulierte Ziele und Pläne laufen Gefahr, im meist hektischen Tagesgeschäft unterzugehen. Am Ende des Jahres stehen dann oft viele nicht verwirklichte Ideen.

Mit professioneller Unterstützung lässt sich mehr erreichen

Ich möchte Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer guten Ideen unterstützen. Mit Ihnen gemeinsam Ihre Ideen in konkrete Ziele und Pläne verwandeln. Sie bei der Umsetzung begleiten und gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten, dass neben dem Tagesgeschäft auch noch Raum für die geplanten Veränderungen bleibt. Und weil eine gute Zusammenarbeit nicht nur aus Workshops und Gesprächen besteht, nehme ich Ihnen bei Bedarf gerne Aufgaben bei der Umsetzung Ihrer Ideen ab.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf unter (0241) 435 59 38 oder Ihre Mail an Markus.Selders@beraten-und-umsetzen.de!

Ihr Unternehmensberater in Aachen

Markus Selders

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Jahresende – Zeit strategisch Bilanz zu ziehen

Weihnachten und damit auch das Jahresende nähern sich mit großen Schritten. Im Handel laufen die Geschäfte gerade jetzt auf Hochtouren, in vielen anderen Bereichen wird zum Jahresende hin deutlich ruhiger.

Buchhalterisch wird am Ende des Jahres Bilanz gezogen und abgerechnet. War das Jahr erfolgreich? Wie hat sich das Vermögen des Unternehmens entwickelt? Wie sahen Umsatz und Gewinn aus?

Nicht nur Buchhalter sollten Bilanz ziehen

Doch nicht nur die buchhalterische Sicht ist entscheidend. Im Mittelstand wird der Jahresabschluss ohnehin meist erst im Laufe des Folgejahres erstellt. Mindestens genauso wichtig ist es, aus strategischer Sicht Bilanz zu ziehen.

Fragen für die strategische Bilanz

  • Welche Märkte und Marktsegmente waren im letzen Jahr erfolgreich in Umsatz und Ertrag?
  • Welche Veränderungsprozesse im Unternehmen haben funktioniert?
  • Haben wir auch nichtfinanzielle Ziele wie Neukundengewinnung, Organisationsverbesserungen und Know-how-Aufbau erreicht?
  • Wie hat sich der Wettbewerb im Verhältnis zu uns entwickelt?
  • Sind bedeutende Veränderungen im Markt eingetreten?
  • Welche Veränderungen erwarten wir für das nächste Jahr?

Nehmen Sie eine strategische Auszeit vom Tagesgeschäft

Die Liste der Fragen ließe sich noch beliebig fortführen. Doch viel wichtiger als eine möglichst umfassende Liste mit Fragen ist die Zeit, die sie sich für deren Beantwortung nehmen. Gönnen Sie sich zum Jahreswechsel eine Auszeit vom Tagesgeschäft und beantworten Sie  – gegebenenfalls gemeinsam mit Ihrem Führungsteam – diese strategischen Fragen. Bevor das laufende Geschäft Sie zum Jahresanfang schnell wieder fest im Griff hat.

Mit Unterstützung fällt es leichter, strategische Fragen zu beantworten

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Beantwortung von strategischen Fragen auch für gestandene Manager und Geschäftsleute kein Kinderspiel ist. Mit einem als Moderator fungierenden Strategieberater ist dies deutlich einfacher. Er stellt in einem Strategieworkshop die richtigen Fragen und achtet darauf, dass am Ende Ziele und Maßnahmen herauskommen, die im nächsten Jahr auch wirklich umgesetzt werden können, und nicht erst wieder beim nächsten Strategieworkshop hervorgeholt werden.

Sie suchen noch einen Strategieberater für Ihre strategische Auszeit? Ich helfe Ihnen gerne – auch noch dieses Jahr. Sie erreichen mich unter: (0241) 435 59 38.

Ihr Strategieberater in Aachen

Markus Selders

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