Unternehmensnachfolge oder Neugründung?

Eine interessante Einführung in die Vorteile der Unternehmensnachfolge habe ich heute im Blog der Bürgschaftsbank Hessen gefunden. Im Blog-Beitrag „Neugründung oder Unternehmenskauf“ wird vor allem darauf hingewiesen, dass der Existenzgründer bei der Unternehmensnachfolge eine komplett funktionierende Organisation mit Mitarbeitern und Produkten übernehmen kann. Insbesondere für bereits führungserfahrene Existenzgründer ist dies ein wesentlicher Vorteil.

Gründungszuschuss und Unternehmensnachfolge

Besonders betont wird das Thema Gründungszuschuss. Existenzgründer, die ein Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit heraus übernehmen, haben ebenso einen Anspruch auf Gründungszuschuss, wie Existenzgründer, die ein völlig neues Unternehmen gründen.

Beratung bei der Unternehmensnachfolge wird besonders gefördert

Bei uns in NRW wird Beratung bei der Unternehmensnachfolge über das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW sogar besonders gefördert. Gründer, die ein bestehendes Unternehmen übernehmen wollen, bekommen einen Zuschuss für sechs Beratertage – zwei Tage mehr als bei Neugründungen. Der Zuschuss beträgt dabei 50% des Beraterhonorars. Er kann von allen Gründern in Anspruch genommen werden, unabhängig davon, ob sie arbeitslos sind oder nicht.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Kein Strategiewechsel im Mittelstand durch die Wirtschaftskrise

Strategieberatung: Kein Strategiewechsel im Mittelstand

Laut der aktuellen Studie „Mittelstand in der Krise – Umsteuern für den Aufschwung?“ geben nur 38 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre strategische Ausrichtung in der Krise grundlegend oder zumindest in wesentlichen Eckpunkten verändert zu haben. Gleichzeitig haben jedoch 66 Prozent der Unternehmen festgestellt, dass Ihre Kunden im Jahr 2009 preissensibler geworden sind. Stolze 83 Prozent der Unternehmen haben 2009 aggressive Preisstrategien bei ihren Wettbewerbern festgestellt.

Zurück zum Tagesgeschäft oder ruinöser Preiswettbewerb?

Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage: Schafft es der Mittelstand, nach der Krise zum Tagesgeschäft zurückzukehren oder droht ihm eine Preisspirale nach unten? Zudem befürchte der Mittelstand, dass sowohl der Preiskampf auf Anbieterseite als auch die Preisempfindlichkeit auf der Seite der Kunden anhalten wird, so die Studie. Darüber hinaus bemerkt laut der Studie zudem jedes zweite Unternehmen ein größeres Qualitätsbewusstsein der Kunden sowie gestiegene Ansprüche an Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit der Produkte.

Die Zeichen stehen auf Veränderung

Offensichtlich hat ein Großteil der Unternehmen deutliche Veränderungen auf ihren Märkten bemerkt. Hinsichtlich des Preisbewusstseins ihrer Kunden erwarten die Unternehmen für 2011 zwar einen leichten Rückgang, in den Punkten „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ werden jedoch kaum Rückgänge erwartet. Bemerkenswert ist auch, dass mehr Unternehmen einen Rückgang des Preiskampfes auf Anbieterseite als bei der Preisempfindlichkeit der Kunden erwarten.

60 Prozent der Unternehmen erwarten einen Aufschwung im Jahr 2011. Und die Erwartungen zeigen auch, dass mit den Themen „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ durchaus noch Raum für Strategien jenseits des reinen Preiswettbewerbs ist. Doch nur für 38 Prozent der Mittelständler ist das Thema Strategie von Bedeutung.

Jetzt Strategien für die Zukunft entwickeln

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Haben Sie Ihre Strategie und Ihre Positionierung am Markt schon überdacht? Wenn nicht, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Thema anzugehen, um auf den erwarteten Aufschwung vorbereitet zu sein.

Ihr Unternehmensberater für den Mittelstand

Markus Selders

Weitere Informationen zum Beratungsangebot Strategieberatung für den Mittelstand.

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KfW befürchtet weitere Verschärfung bei der Kreditvergabe

Krediklemme - müssen die Banken den Geldhahn zudrehen?In Ihrer Presseerklärung vom 12. April 2010 weist die KfW Bankengruppe auf die Gefahr einer Verschärfung der Probleme bei der Kreditversorgung im laufenden Jahr 2010 hin. Die Ursache sieht sie dabei vor allem in der schwachen Eigenkapitalsituation der Banken.

Kreditfinanzierung wird für Unternehmen schwerer

Behält die KfW mit dieser Prognose recht, wird es für alle Unternehmen schwerer, bei ihrer Hausbank Kredite zu bekommen. Sicher sind Ihre Wettbewerber davon genauso betroffen wie Ihr Unternehmen – doch wollen Sie sich damit trösten?

Verknappung von Krediten erhöht den Wettbewerb

Wenn das Angebot an Krediten zurückgeht, wird sich der Wettbewerb um die Kreditfinanzierungen erhöhen. Im Ergebnis werden nur Unternehmen mit einem guten Ranking, einer guten Bonität und überzeugenden Konzepten zum Zuge kommen.

5 Tipps, damit Sie im „Kreditwettbewerb“ bestehen

Hier einige Tipps, damit Sie auch bei einer zurückhaltenden Kreditvergabe der Banken liquide bleiben und Ihr Wachstum finanzieren können:

  • Bringen Sie Ihr Controlling auf den aktuellen Stand. So haben Sie jederzeit den Überblick über Ihre Finanzlage und können auch bei Ihrer Bank mit aktuellen Zahlen punkten.
  • Erstellen Sie mindestens eine 3-Jahres-Planung hinsichtlich Rentabilität und Liquidität. Auch diese Planung hilft Ihnen sowohl für Ihr Unternehmen als auch für Ihr Bankgespräch.
  • Rechnen Sie mit deutlich längeren Bearbeitungszeiten Ihrer Kreditanträge. Möglicherweise lassen sich bestimmte Vorhaben nur noch mit öffentlich geförderten Krediten finanzieren. Hier sind dann mehrere Stellen im Spiel, die teilweise nacheinander ihr OK geben müssen.
  • Planen Sie Ihre Investitionen langfristig und beachten Sie die goldene Bilanzregel: Langfristige Investitionen müssen langfristig finanziert werden. Überprüfen Sie auch Ihre momentane Finanzierungsstruktur unter diesem Aspekt.
  • Planen Sie einen ausreichenden Liquiditätspuffer!

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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