
Gleich zwei positive Nachrichten kamen diese Woche aus der Wirtschaft. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung meldete am Mittwoch, dass sich der Geschäftsklimaindex erneut und deutlich verbessert hat. Zwar liegen die Werte noch unten den Höchstwerten der Vorjahre, insbesondere die Geschäftserwartungen zeigen jedoch deutlich nach oben.
Die zweite positive Nachricht kam am Donnerstag von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In Ihrer Konsumklimastudie melden die Marktforscher bei den Konsumenten erneut positive Konjunkturerwartungen, positive Einkommenserwartungen und eine gestiegene Anschaffungsneigung. Daraus folgt, dass der Gesamtindikator Konsumklima weiter ansteigt.
Schlussfolgerung für Unternehmer: Business as usual?
Können sich kleine und mittelständische Unternehmer nun zurücklehnen und auf den Aufschwung warten? Ich denke nein! Die Krise hat gezeigt, dass eine starke Abhängigkeit von Banken, hohe fixe Kosten und geringes Eigenkapitel eine gefährliche Mischung sind. Zumal die Kreditvergabe bei Banken sicherlich auch nach der Krise restriktiver als bisher sein wird.
Der ideale Mittelstand: Schnell und flexibel
Schnell und flexibel zu bleiben bzw. zu werden, ist eine gute Strategie gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Denn mit den Kostenvorteilen, die große Unternehmen aufgrund von hohen Stückzahlen erreichen, können sie nicht konkurrieren. Schnell und flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können, war schon immer eine Stärke des Mittelstands.
Schlanke Unternehmen sind weniger anfällig
Chefs von schlanken Unternehmen kennen ihre Stärken und konzentrieren sich darauf. Sie legen Wert auf geringe Fix- und Gemeinkosten und lagern daher oftmals Aufgaben an externe Dienstleister aus. So zahlen sie für die Leistungen nur, wenn sie sie auch in Anspruch nehmen – aus fixen werden variable Kosten. Das senkt das Risiko, falls sich das Geschäft einmal nicht so positiv entwickelt.
Mittelständische Unternehmen sollten jetzt ihre Strategie überdenken
Als Unternehmer im Mittelstand sollten Sie jetzt über Ihre Strategie für die Zukunft nachdenken. Mit positivem Blick nach vorne sind Entscheidungen nicht mehr von dem Ziel „Kosten senken um jeden Preis“ dominiert. Und trotz positiver Erwartungen haben Sie jetzt sicher noch die Zeit für solche Überlegungen, bevor das Tagesgeschäft Sie wieder voll im Griff hat, wenn der Aufschwung wie erwartet kommt.
Ein Unternehmensberater hilft Ihnen, an Ihrer Strategie zu feilen
Die Arbeit an der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell ist für viele Chefs, die kleine oder mittelständische Unternehmen leiten, oft etwas ungewohnt. Ein kritischer und neutraler Blick ist nötig, um – auch bisher erfolgreiche – Geschäftsmodelle und Strategien zu hinterfragen.
Hier kann Ihnen ein Unternehmensberater helfen. Er hat die nötige Distanz, um kritische Fragen zu stellen. Er kann von außen neue Impulse und Ideen einbringen, damit Ihr Unternehmen auch in Zukunft gut dasteht.
Ihr Strategieberater für die Region Aachen – Köln – Düsseldorf
Als Strategieberater für kleine und mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen unterstütze ich Sie gerne dabei, Ihre Unternehmensstrategie und Ihr Geschäftsmodell zu überarbeiten. Rufen Sie mich einfach unter (0241) 435 59 38 an.
Ihr Strategieberater für den Mittelstand
Markus Selders










„Warum soll ich mein Geschäft planen, wenn die Zukunft doch ohnehin nicht vorhersehbar ist?“ Diese Frage bekomme ich gelegentlich von Gründern und Unternehmern gestellt, wenn es um das Thema Businessplan (oder Geschäftsplanung) geht. Auch wenn an dem Sprichwort „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“ durchaus etwas Wahres dran ist, hat die Erstellung eines Businessplans durchaus ihren Sinn.