Wenn Sie einen Hammer haben, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!

Im Management wird oft das falsche Werkzeug gewähltMit dem Hammer eine Schraube bearbeiten? Darauf käme kein Handwerker. Im Management sieht es jedoch oft anders aus. Hier werden vielfach die falschen Werkzeuge zur Problemlösung eingesetzt. Die üblichen Verdächtigen sind Management-Moden und Software.

Moden kommen und gehen – auch im Management

Von Management-Trends lebt eine ganze Industrie. Management-Zeitschriften steigern Ihre Auflagen nur mit immer wieder aktuellen Themen. Unternehmens- oder Managementberater akquirieren mit neuen Methoden Beratungsprojekte. Und innovative Unternehmer sind bei der Führung ihres Unternehmens bestrebt, stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Nun ist Fortschritt im Management nichts Schlechtes – ganz im Gegenteil. Viele dieser neuen Methoden mit den toll klingenden Namen lassen sich bei näherer Betrachtung jedoch als alter Wein in neuen Schläuchen entlarven. Und selbst für die tatsächlichen Innovationen gilt: Nur weil es ein neues Werkzeugt gibt, passt dies noch längst nicht auf alle Probleme.

Software verbessert Prozesse nicht, sie macht sie nur schneller

Gleiches gilt für die Einführung von Software. Immer neue Funktionen bieten die Hersteller an, um neue Versionen zu verkaufen und mehr Kunden zu gewinnen. Doch gerade bei der Einführung von betriebswirtschaftlicher Software bei kleinen und mittelständischen Unternehmen werden hier viele Fehler gemacht.

Hier wird die fachliche Einrichtung der Software oft übersehen oder unterschätzt. Sie erfordert betriebswirtschaftliches Know-how und Prozesskenntnisse. Meist ist sie um ein vielfaches aufwändiger als die technische Installation und macht oftmals den größten Posten bei der Software-Einführung aus. Gleichzeitig bietet es sich dabei an, die vorhandenen Abläufe auf den Prüfstand zu stellen und – auch unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten – zu verbessern.

Tipps, damit Sie die richtigen Werkzeuge wählen

  • Analysieren Sie Ihr Problem, bevor Sie das Werkzeug auswählen. So banal es klingt: Nur wenn Sie Ihr Problem genau kennen, können Sie die richtige Lösung finden.
  • Lassen Sie sich nicht von Modeworten und Anglizismen blenden. Fragen Sie so lange nach, bis Sie verstanden haben, worum es geht. Wenn Sie merken, dass Ihr Berater hier ins Schwimmen gerät, ist er wahrscheinlich nicht der richtige für Ihr Problem.
  • Viele Modebegriffe im Management sind nicht geschützt oder allgemeingültig definiert. Manchmal erhalten Sie bei drei Personen auch drei unterschiedliche Definitionen zu ein und demselben Begriff.
  • Prüfen Sie erst, wie Sie Ihre Abläufe verbessern können und wollen, bevor Sie eine Software auswählen und einführen.
  • Planen Sie ausreichend Zeit und Budget für die fachliche Einrichtung Ihrer kaufmännischen Software. Holen Sie sich dazu die richtige Unterstützung. Allein zu wissen, wie die Software technisch funktioniert, reicht nicht aus. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind hier Pflicht.

Diese Tipps werden Ihnen helfen, den richtigen Partner für die Lösung Ihrer Problemstellungen zu finden. Einen Partner, der nicht nur in seinen Spezialgebieten gut ist, sondern stets das „große Ganze” im Blick behält.

Ihr Unternehmensberater

Markus Selders

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Rund ein Viertel aller Existenzgründungen scheitern in den ersten drei Jahren

Laut KfW-Gründungsmonitor 2009 sind rund ein Viertel aller Gründer drei Jahre nach Gründung nicht mehr im Geschäft. Es  stellt sich also die Frage, was der einzelne Gründer tun kann, um seine Erfolgswahrscheinlichkeiten zu erhöhen.

Kaufmännische Kenntnisse sind für Existenzgründer unumgänglich

Aus meiner Beratungserfahrung und aus Gesprächen mit anderen Beratern und Bankern weiß ich, dass die Schwächen bei Existenzgründern oftmals im kaufmännischen Bereich liegen. Gerade in den ersten Jahren nach der Gründung muss hier Aufbauarbeit geleistet werden.

Kaufmännische Fähigkeiten sind mehr als Kalkulation und Buchführung

In Gesprächen mit Existenzgründern und Unternehmern stelle ich immer wieder fest, dass „das Kaufmännische” auf Buchführung und ggfs. noch die Kalkulationen reduziert wird. Die Buchführung lasse sich doch auf den Steuerberater oder ein Buchführungsbüro übertragen und damit sei die Sache dann erledigt.

Leider ist die Sache nicht ganz so einfach. Erstens sollte jeder Unternehmer seine BWAs, Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen lesen und interpretieren können. Zweitens sind eine Menge weiterer kaufmännischer Aspekte zu beachten. Dazu gehört z.B. das Marketing, der Vertrieb aber auch die Strategie, die man mit seinem Unternehmen verfolgen will.

Ein Unternehmensberater hilft bei der Existenzfestigung

Wenn Sie die Existenzgründung mit all ihren Vorbereitungen hinter sich gebracht haben, steht gleich die nächste wichtige Aufgabe an: Die Existenzfestigung. Hier brauchen Sie nicht nur jemanden, der Ihnen Arbeit abnimmt, sondern vor allem jemanden, der Sie in den kaufmännischen Aspekten berät und Ihnen dabei evtl. fehlende Kenntnisse vermittelt. Ein Unternehmensberater kann Ihnen hier helfen.

Unternehmensberatung zur Existenzfestigung wird gefördert

Über das Programm Gründercoaching Deutschland der KfW erhalten Jungunternehmer in den ersten fünf Jahren nach der Gründung 50% Zuschuss zu den Kosten für einen Unternehmensberater, der bei der Existenzfestigung hilft. Damit relativieren sich die Kosten für das Honorar schnell, vor allem wenn damit das individuelle Risiko des Scheiterns gesenkt wird.

Ihr Existenzfestigungsberater

Markus Selders

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